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Nun gilt‘s: TSV vor „Endspiel“

Kopf hoch: Die Friedländer um Alexander Bielesch (Mitte) haben ein spannendes Spiel vor sich.  FOTO: Eckard berndt

VonEckard BerndtDie Friedländer Fußballer haben den Aufstieg vor Augen. Die Landesliga-Elf von Trainer Heinz Dahms bestreitet ein Fernduellmit dem FSV ...

VonEckard Berndt

Die Friedländer Fußballer haben den Aufstieg vor Augen. Die Landesliga-Elf von Trainer Heinz Dahms bestreitet ein Fernduell
mit dem FSV Einheit Ueckermünde.

Friedland.„Wenn man in einer Saison 18 Spieltage an der Tabellenspitze steht, will man am Ende auch ganz oben sein und sich die Meisterschaft sichern“, so Trainer Heinz Dahms vor der alles entscheidenden Heimpartie des TSV Friedland 1814 am Sonntag (14 Uhr) gegen die SG Karlsburg/Züssow.
Um den Verbandsliga-Aufstieg perfekt zu machen, zählt für die Friedländer am letzten Spieltag der Fußball-Landesliga Ost nur ein Sieg. Schon ein Unentschieden gegen die abstiegsgefährdeten Gäste könnte sich im Fernduell mit dem nur einen Zähler zurückliegenden Verfolger FSV Einheit Ueckermünde, der daheim mit dem Pasewalker FV ebenfalls auf einen Abstiegskandidaten trifft, bitter rächen.
„Wenn wir noch scheitern sollten, werden in Friedland auch keine Bäume umfallen. Die Mannschaft hat eine klasse Saison hinter sich. Dass die Aufstiegschance so schnell kommt – vor einem Jahr stand die Elf noch im Niemandsland – haben wir alle nicht geglaubt“, sagte Dahms vor dem „Herzschlagfinale“. Dass sein Team als Favorit ohne großes Nervenflattern und mit Leidenschaft gegen einen Gegner antritt, der
20 seiner 24 Punkte in der Rückrunde holte, davon ist Friedlands Trainer total überzeugt. „In Einzelgesprächen habe ich jedem noch mal seine Aufgabe klar erläutert. Wir lassen uns von nichts ablenken und sind voll konzentriert“, schwört der TSV-Coach seine Mannschaft auf das „Spiel des Jahres“ ein.
Mit der Startformation hält der TSV noch hinterm Berg. Fakt ist: Es soll ein Team auflaufen, das von der ersten bis zur letzten Minute „Vollgas“ gibt.