CORONAMAßNAHMEN

▶ Ab Samstag wieder strenge Maskenpflicht in der Seenplatte

Landrat Heiko Kärger führt strengere Regeln ein, noch bevor die Coronaampel auf Rot springt. Und er fordert noch mehr Beschränkungen beim Land.
Landrat Heiko Kärger (CDU, Mitte) bei der Pressekonferenz.
Landrat Heiko Kärger (CDU, Mitte) bei der Pressekonferenz. Robin Peters
Neubrandenburg.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte führt ab Sonnabend eine Maskenpflicht auf allen Märkten und in Einkaufszentren verpflichtend ein. „Ich weiß, dass es ein Zumutung ist. Aber es führt kein Weg daran vorbei“, sagte Landrat Heiko Kärger (CDU) am Freitag bei einer Pressekonferenz in Neubrandenburg. Zudem dürfen sich ab Sonnabend nicht mehr als 15 Menschen privat treffen. In Gaststätten können sich höchstens 25 Leute treffen. Veranstaltungen mit mehr als 200 Personen werden verboten - unter freiem Himmel mit mehr als 500. Zwischen null und sechs Uhr bleiben Gastronomien ganz geschlossen.

[Video]

Laut der letzten Zählung gibt es laut Franz-Josef Stein aus dem Gesundheitsamt in dieser Woche etwa 34,8 Fälle auf 100.000 Einwohner. Weitere kämen aber erst am Nachmittag ins Labor. Die Grenze sei also im Prinzip schon erreicht. Kärger will beim Land zudem um eine stärkere Beschränkung von Treffen verschiedener Haushalte werben.

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Kommentare (14)

...persönlich kann ich kaum stärker betroffen sein. Dann werden selbst Familienfeiern nicht stattfinden. Davon lebe ich, meine Selbstständigkeit geht jetzt ein 2. Mal in diesem Jahr in die Knie! Das ist nicht zu schaffen... Jetzt gebe ich endgültig auf, denn das macht mich kaputt. An alle, denen es genauso geht...ich drücke euch die Daumen. Ein Scheißleben ist das, wenn du nicht weißt, ob in 2 Wochen der Kühlschrank noch was hergibt.

Meine Oma hatte auch ein Scheißleben, verlor im 2.weltkrieg ein Teil ihrer Familie. Baute unter schwierigen Umständen Deutschland wieder auf. Das im Kapitalismus nicht alles Gold ist was glänzt, sollte jedem bewusst sein, auch den Selbstständigen. Es gibt Generationen, die das Geld zählen und Generationen, die draufzahlen werden. Heute so und morgen ist wieder alles anders.
Bei einem ist Corona der wirtschaftliche Untergang, beim anderen die Schweinepest und beim anderen die Sanktionen gegen Russland.
Ich hoffe und wünsche ihnen, dass sie diese schwierige Lage bzw Situation überstehen, so wie meine Oma es auch geschafft hat.

...hatte ihre Probleme, wir haben unsere. Da jetzt einen Vergleich zu ziehen, macht wenig Sinn. Und die derzeitige Lage kann man nicht relativieren, sie wie Sie es tun. Für mich ist das Hier und Jetzt entscheidend. Für andere vielleicht nicht nachvollziehbar. Aber ich bin nur stellvertreten für eine komplette Branche, die gerade den Verlust nicht mehr verkraftet.

Meine Oma ist die Beste...

...da sind wir uns einig. Und geschmeckt hat es dort auch immer. 😂 Aber alles hat eben seine Zeit.

dass ist wenigstens Prävention.

Sie kapieren anscheinend selber einfach nicht, dass es neben dem ganzen Übel auch Einzelschicksale gibt, die nun einfach vor die Hunde gehen und ihre Lebensträume verlieren. Bei allem Verständnis gegenüber der ernsten Lage. Es geht um mehr, als nur den Lappen ins Gesicht zu hängen...es geht um Lebensgrundlagen, Selbstständige und Familien, die einfach zerstört werden. Und Ihr Kommentar ist überheblich und nicht durchdacht.

Durch Onlineshops und durch den globalen Wirtschaftsmarkt sind auch viele regionale Branchen weggebrochen und haben Arbeitslosigkeit verursacht. Keinem hat es interessiert, solange man nicht selbst davon betroffen ist. Kapitalismus bedeutet auch Wirtschaftsrisiko eingehen.

Im Gegenteil. Durch Onlineshops wurde alles billiger und es ist zum Vorteil der Umwelt. Die hohen Strompreise dagegen machen das leben teuer. Und die Migranten haben Eigenschaften in das Land gebracht die uns in die Bedeutungslosigkeit führen.

Das ist nicht nur eine Zumutung, das ist einfach nicht mehr zu begreifen! Dieses Virus wird dauerhaft bleiben und ich bin nicht bereit, auf ewig mit Lappen im Gesicht herumzurennen und mich permanent drangsalieren zu lassen! Und auch die Impfung, wenn sie denn irgendwann tatsächlich kommen sollte, wird das Problem nicht beseitigen. Genau so wenig wie die App, die so euphorisch als Heilsbringer angepriesen wurde, von der man nun aber ja überhaupt nichts mehr hört.
Sollen sich doch die Corona-Phobiker diese FFP2-Masken aufsetzen - damit sind sie ja dann selbst geschützt - und die übrige Bevölkerung in Ruhe lassen! Nach mehr als einem halben Jahr sollte es ja inzwischen möglich sein, ausreichend Masken dieser Art vorzuhalten.
Ich weiß jedenfalls, welche Parteien ich bei der nächsten Wahl ganz sicher nicht mehr wähle! Fragt sich nur, ob sich da überhaupt noch eine Alternative bietet.
Ich für meinen Teil werde jedenfalls erstmal wieder montags Abends um 19 Uhr in Neubrandenburg spazieren gehen! Wir sehen uns...

...dauern bis mindestens Mitte März. Ein 14-tägiger Lockdown wäre zu wenig. Mal sehen, wie man uns Viren-Unwissenden das verkaufen wird.

Kann sich keiner was kaufen.
Aber nur basieren auf positiven "Tests" die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben komplett in die Knie zu zwingen ist schon pervers.
Der Eine will Leute denunzieren weil er Angst hat und nennt es Prävention. Die andere geht mit ihrem Lebenstraum krachen.
Wir haben seit Wochen steigende positive Tests aber wo sind die Toten und Schwerkranken?
Rechtfertigt das die Maßnahmen?
Es könnte und es würde.....
Für mich geht es schon lange nicht mehr um den Schutz des Lebens.

Der Herr Landrat Kärcher und Frau Leiterin Gesundheitsamt Dr. Ruhnau sagen Binsenweisheiten. Abstand, Maske und Zurückhaltung. So sieht es jeder Hygieneplan vor. Die Politisierung des Themas, auch durch Gebrauch der Verwaltungsgerichte, ersetzt keine Erfahrung von Gesundheitsexperten im Umgang mit Flächeninfektionen. Es ist eine Krise. Aber für mich keine Party- oder Shoppingkrise. Es geht um Prävention. Den Fehler nicht in den Grundrechten suchen.

Na, lieber Nordkurier? Wieder mal ordentlich zensiert bei den Kommentaren zu diesem Artikel? Zuerst waren's hier noch 22 Kommentare.