Legale Partys wie dieses Sonntags-Open-Air im Juni findet Oberbürgermeister Silvio Witt passend für das Belvedere in
Legale Partys wie dieses Sonntags-Open-Air im Juni findet Oberbürgermeister Silvio Witt passend für das Belvedere in Broda. Pablo Himmelspach
Denkmal

Oberbürgermeister Silvio Witt findet Partys am Belvedere in Ordnung

Dem Denkmal mit Nazi-Vergangenheit werde so ein anderes Gesicht gegeben, erklärte der Rathaus-Chef. Seine Aussage beziehe sich aber nicht auf alles, was dort passiert.
Neubrandenburg

Es wirkt wie eine überraschende Aussage in einer hitzigen Debatte: Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) findet Partys am Belvedere in Broda ganz „sympathisch”. Jugendliche, die dort feiern, würden dem Ort etwas von dem Schrecken seiner Vergangenheit nehmen. „Zu Nazi-Zeiten war das Belvedere-Denkmal ein Aufmarsch-Platz. Ich finde es schön, dass es durch die Feiern als fröhlicher Ort etabliert wird”, sagte Witt am Rande eines Pressetermins.

Kein Verständnis für illegale Feiern

Dabei unterscheidet der Rathaus-Chef aber eindeutig zwischen legalen und illegalen Veranstaltungen. Er meine insbesondere Hochzeiten und öffentliche Partys, sagte er auf Nordkurier-Nachfrage. Nicht genehmigte Partys schließe er in seine Aussage ausdrücklich nicht mit ein.

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In der Vergangenheit sorgten ausschweifend feiernde Jugendliche am Brodaer Strand und am Belvedere für viele Diskussionen. Anwohner fühlten sich massiv gestört und auch die Stadt hatte mit Müll und Schmierereien zu kämpfen. Infolgedessen wurde am Belvedere von 20 bis 6 Uhr ein Musik- und Alkoholverbot verhängt. Am Brodaer Strand gilt dies von 22 bis 6 Uhr.

 

 

 

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