WANDBILD IN NEUBRANDENBURGER RATHAUS

Oberbürgermeister widerspricht CDU-Vorwurf

Den Vorwurf, die Stadtvertreter bei der Rathaussanierung nicht in die Wandbild-Debatte einbezogen zu haben, will der Oberbürgermeister nicht auf sich sitzen lassen.
Die Debatte um Wolfram Schuberts Wandbild „Kampf und Sieg der Arbeiterklasse” hält an.
Die Debatte um Wolfram Schuberts Wandbild „Kampf und Sieg der Arbeiterklasse” hält an.
Neubrandenburg.

„Mehr als überrascht“ zeigt sich Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt vom Vorwurf der CDU-Fraktionsvorsitzenden Diana Kuhk, die Stadtvertreter nicht eher in die Debatte um Wolfram Schuberts Wandbild „Kampf und Sieg der Arbeiterklasse“ einbezogen zu haben. Die Zukunft des 1969 entstandenen Freskos im Rathaus der Vier-Tore-Stadt sei ebenso wie alle anderen Details der gerade im Gange befindlichen Gebäudesanierung im eigens gebildeten Beirat thematisiert worden: Dem Protokoll zufolge sei auch die CDU-Fraktion vertreten gewesen, als Witt im Herbst vorgeschlagen hatte, einen Teil des 30-Quadratmeter-Bildes als Zeitdokument freilegen und begutachten zu lassen. Dieses Vorhaben sei einhellig gebilligt worden, „ohne kritische Diskussion“, betont Witt. Seinem Vorschlag zufolge soll zudem ein neues Kunstwerk für den Ratssaal in Auftrag gegeben werden. Die Kosten für beide Vorhaben zusammen werden auf 100 000 Euro veranschlagt.

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