In Cölpin stellte die Bundeswehr die Ehrenwache.
In Cölpin stellte die Bundeswehr die Ehrenwache. Joachim Jünger/zvg
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat am Sonntag in Fünfeichen gemeinsam mit dem Heeresmusikkorps in
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat am Sonntag in Fünfeichen gemeinsam mit dem Heeresmusikkorps in einem feierlichen Rahmen der Kriegstoten und der Opfer durch Gewaltherrschaft gedacht. Stadt Neubrandenburg
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat am Sonntag in Fünfeichen gemeinsam mit dem Heeresmusikkorps in
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat am Sonntag in Fünfeichen gemeinsam mit dem Heeresmusikkorps in einem feierlichen Rahmen der Kriegstoten und der Opfer durch Gewaltherrschaft gedacht. Stadt Neubrandenburg
Volkstrauertag

Oberbürgermeister Witt erinnert auch an das Leid unter der Pandemie

Vielerorts fanden am Volkstrauertag Gedenkstunden und Kranzniederlegungen statt. Neubrandenburgs Oberbürgermeister stellte sich dabei deutlich vor die Bundeswehrsoldaten.
Neubrandenburg

An mehreren Orten der Region wurde am Sonntag zur Gedenkstunde anlässlich des Volkstrauertages geladen. Als „rundum gelungene, würdevolle Veranstaltung“ empfand Cölpins Bürgermeister Joachim Jünger den Vormittag. Hier hatte die Bundeswehr mit Ehrenwache und Bläsern unterstützt. Cölpin gehört zu den wenigen kleineren Kommunen, in denen seit nunmehr 15 Jahren der Kriegstoten und Opfern von Gewaltherrschaft im offiziellen Rahmen gedacht wird. In Neubrandenburg fanden Kranzniederlegungen unter anderem am Neuen Friedhof und an der Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen statt.

Witt: Soldaten Respekt zollen

Bei der Veranstaltung des Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge und des Heeresmusikkorps setzte sich Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) unter anderem deutlich für die Bundeswehrsoldaten ein, die zuletzt im Afghanistaneinsatz waren. Es sei „nicht akzeptabel, wenn wir diejenigen, die sich für die Ziele unseres Landes eingesetzt haben, nach einem Auslandseinsatz kritisch hinterfragen“, meinte Witt. Stattdessen gelte es, den Soldaten Respekt zu zollen und sich um sie zu kümmern.

Er plädierte außerdem dafür, an diesem Tag auch der Verstorbenen der Pandemie zu gedenken. Denn: „Es macht mich nachdenklich, wenn wir inzwischen immer weniger über diejenigen sprechen, die in der Pandemie schwer erkrankt sind oder über die Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben“, so der Oberbürgermeister.

 

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