TREPTOWER WIHNACHT

„O Tannenbaum“ für die Männer vom Bauhof

Die Treptower Wihnacht und auch der Speicher-weihnachtsmarkt werden am Sonnabend beginnen. Doch ehe es mit der besinnlichen Zeit losgehen kann, sind umfangreiche Vorbereitungen auf dem Markt und auch im Speicher nötig.
Bärbel Gudat Bärbel Gudat
Auf dem Markt wurde am Montag der Tannenbaum für die Treptower Wihnacht aufgestellt.
Auf dem Markt wurde am Montag der Tannenbaum für die Treptower Wihnacht aufgestellt. Bärbel Gudat
Mädchen und Jungen der Kita Gänseblümchen und ihrer Erzieherinnen und ihr Erzieher wollten dabei sein, wenn der Tannenbaum vom großen Laster mit dem Kran auf seinen Platz auf dem Markt schwebt.
Mädchen und Jungen der Kita Gänseblümchen und ihrer Erzieherinnen und ihr Erzieher wollten dabei sein, wenn der Tannenbaum vom großen Laster mit dem Kran auf seinen Platz auf dem Markt schwebt. Bärbel Gudat
Altentreptow.

Die Männer vom Treptower Bauhof hatten Montag einen Weihnachts-Großkampftag. Unterstützt wurden sie von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Mit Hilfe der großen Drehleiter bekam der Speicher seine typische Weihnachtsdekoration verpasst. Außerdem mussten auf dem Markt und auf der so genannten Insel am Speicher wieder die beiden Weihnachtsbäume aufgestellt und geschmückt werden. Bislang hatte die Stadt mit ihren Tannenbäumen die Auswahl, auch in diesem Jahr lagen zehn „Bewerbungen“ vor. Der Baum auf dem Markt wurde auf einem Grundstück in Thalberg geschlagen und der andere für die Insel in Groß Teetzleben.

Bei ihrer Arbeit auf dem Markt hatten die Männer vom Bauhof sehr aufmerksame Zuschauer. Mädchen und Jungen der Kita Gänseblümchen und ihrer Erzieherinnen und ihr Erzieher wollten dabei sein, wenn der Tannenbaum vom großen Laster mit dem Kran auf seinen Platz auf dem Markt schwebt. Als das geklappt hatte, gab es Beifall von den Steppkes. Anschließend sangen sie für die Männer in den orangenen Jahren gleich noch „Oh, Tannenbaum“.

Die Kita-Kinder vom „Gänseblümchen“ sind aber auch am Sonnabend auf der Bühne auf dem Markt zu hören. Es wird am Wochenende zur Treptower Weihnacht ein buntes Programm geben. Zu sehen sein werden auf dem Markt die zehn neu gebauten Hütten. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes haben diese gefertigt. Damit besitzt die Stadt nun eigene Hütten. Natürlich besucht der Weihnachtsmann die Kinder auf dem Markt. Genauso wie das nostalgische Karussell hat das die Eventagentur Zwergenfeier organisiert. Frank Schmidt wird außerdem durchs
Programm führen.

Zum Stöbern und Entspannen sind die Besucher am ersten Adventswochenende von 10 bis 18 Uhr im Speicher willkommen. Hier laufen die organisatorischen Fäden bei Peer Utech, dem Betreiber der Profi-Baumärkte, zusammen. Es muss auch niemand frieren, denn die historischen Gemäuer werden wieder geheizt, verspricht er.

Schüler der Kooperativen Gesamtschule helfen beim Dekorieren. Innen gibt es wieder Handwerkliches und Genussvolles zu bestaunen und zu kaufen. Vor der Tür brutzelt wie schon in den Jahren zuvor der Entenbraten. Aber wer sich mit Treptowern unterhält, der hört auch die Frage: Warum gibt es denn nicht mehr den kleinen Weihnachtsmarkt in der Mühlenstraße? Das sei immer so schön gewesen, sehr heimelig. Das war, als die Stadt noch den Markt im und um den Speicher organisierte. Dann seien aber Händler abgesprungen und die Stadt gab den Speichermarkt auf.

Außerdem gab es keinen Platz mehr für die Bühne, macht Bürgermeister Volker Bartl deutlich. Auf dem privaten Grundstück, wo sie stand, stehe heute ein Wohnhaus. Die Bühne woanders aufzustellen, sei problematisch, denn es müssen notwendige Rettungsgassen eingehalten werden.

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