MESSERSTECHEREI IN NEUBRANDENBURG

Opfer außer Lebensgefahr

Das Opfer eines Messerangriffs in Neubrandenburg ist laut Polizei außer Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter wurde am Sonnabend von der Polizei verhört.
Tim Prahle Tim Prahle
Rettungskräfte versorgten das Opfer.
Rettungskräfte versorgten das Opfer. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Das Opfer der blutigen Messerstecherei auf dem Neubrandenburger Datzeberg ist außer Lebensgefahr, wie die Polizei auf Nachfrage des Nordkurier mitteilte. Der herbeigerufene Notarzt konnte dem 33-Jährigen das Leben retten. "Viel später hätte es nicht sein dürfen", so ein Polizeisprecher am Sonnabend.

Der mutmaßliche Täter wurde am Sonnabend von der Polizei vernommen. Ob er im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt wird, sei noch unklar. Nach Abschluss der Vernehmung wird die Polizei den Fall an die Staatsanwaltschaft übergeben, so der Polizeisprecher. Die könne je nach Lage Untersuchungshaft beantragen.

Am späten Freitagabend kam es zu dramatischen Szenen. Ein lebensgefährlich verletzter Mann, viel Blut auf der Straße, Polizei und Rettungskräfte vor Ort. Polizeiangaben zufolge hatte ein 24-Jähriger einen 33-jährigen Mann in der Max-Adrion-Straße mit einem Messer „eine stark blutende Halswunde” zugefügt.

Hintergründe noch unklar

Der Täter war zunächst auf der Flucht, konnte aber noch am Abend von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Augenzeugen sprachen zunächst von einer Festnahme in der Max-Adrion-Straße. Später hieß es, der Zugriff sei wenige Meter weiter in der Erich-Zastrow-Straße erfolgt. Der Tatort liegt in etwa 100 Metern Entfernung.

Was zu der Tat führte, soll in der Vernehmung geklärt werden.

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