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▶Ortsumgehung in Neubrandenburg "zünftig und sportlich" eröffnet

Die Eröffnung der Neubrandenburger Ortsumgehung für den Verkehr nähert sich in großen Schritten. Bevor die Autos rollen, hatten beim „Großen Rennen” die Sportler das Sagen.
Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Pünktlich um 10 Uhr starteten die ersten Läufer zum Vierer-Staffel-Lauf auf den rund 2,5 Kilometer langen Parcours a
Pünktlich um 10 Uhr starteten die ersten Läufer zum Vierer-Staffel-Lauf auf den rund 2,5 Kilometer langen Parcours auf dem ersten Abschnitt der Ortsumgehung. Mirko Hertrich
Zahlreiche Sportler und ihre Unterstützer sind am Sonnabend zum „Großen Rennen” am nördlichen Ende
Zahlreiche Sportler und ihre Unterstützer sind am Sonnabend zum „Großen Rennen” am nördlichen Ende der künftigen Ortsumgehung Neubrandenburgs gekommen. Mirko Hertrch
Moderator Frank Ziepel hatte sich regenfest angezogen und betonte, es sei einmalig in Deutschland, dass eine Ortsumgehung zuer
Moderator Frank Ziepel hatte sich regenfest angezogen und betonte, es sei einmalig in Deutschland, dass eine Ortsumgehung zuerst von Sportlern eröffnet werde. Mirko Hertrch
IHK-Vizepräsident Lutz Osterland (v.l.) Stadtpräsident Dieter Stegemann, der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg und Neubrandenburgs OB Silvio Witt bei der Eröffnungszeremonie zum „Großen Rennen”.
IHK-Vizepräsident Lutz Osterland (v.l.) Stadtpräsident Dieter Stegemann, der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg und Neubrandenburgs OB Silvio Witt bei der Eröffnungszeremonie zum „Großen Rennen”. Mirko Hertrich
Bevor die Läufer und Radfahrer an den Start gingen, durften rund 60 Wanderer die Strecke schon mal vorab inspizieren.
Bevor die Läufer und Radfahrer an den Start gingen, durften rund 60 Wanderer die Strecke schon mal vorab inspizieren. Mirko Hertrich
Trotz leichten Nieselregens gingen zahlreiche Sportler an den Start, um bei dem „Großen Rennen” einen der be
Trotz leichten Nieselregens gingen zahlreiche Sportler an den Start, um bei dem „Großen Rennen” einen der begehrten Pokale zu ergattern. Mirko Hertrich
Junge Sportlerinnen vom Cheerleader und Dance Verein Neubrandenburg feuerten beim „Großen Rennen” die Sportl
Junge Sportlerinnen vom Cheerleader und Dance Verein Neubrandenburg feuerten beim „Großen Rennen” die Sportler an. Mirko Hertrich
Nach den Wanderern und den Läufern traten am Mittag die Radfahrer beim "Großen Rennen" in die Pedale.
Nach den Wanderern und den Läufern traten am Mittag die Radfahrer beim "Großen Rennen" in die Pedale. Mirko Hertrich
80 Radfahrer und über 70 Vierer-Teams in der Lauf-Staffel lieferten sich einen sportlichen Wettbewerb auf dem Asphalt der Bundesstraße.
80 Radfahrer und über 70 Vierer-Teams in der Lauf-Staffel lieferten sich einen sportlichen Wettbewerb auf dem frischen Asphalt der Bundesstraße. Mirko Hertrich
Die Schilder für die Verlängerung Richtung Industrieviertel sind schon montiert. Das erste Teilstück des Abschnitts führt von der B 96 Süd bis zum Knotenpunkt B 104 Ost.
Die Schilder für die Verlängerung Richtung Industrieviertel sind schon montiert. Das erste Teilstück des Abschnitts führt von der B 96 Süd bis zum Knotenpunkt B 104 Ost. Mirko Hertrich
Neubrandenburg.

Neun Tage vor der geplanten offiziellen Eröffnung des ersten Abschnitts der Ortsumgehung haben die Neubrandenburger Sportler am Sonnabend die Strecke bei einem „Großen Rennen” für sich in Beschlag genommen. An den Start der Veranstaltung an der Hochstraße, dem nördlichen Knotenpunkt der rund 3,3 Kilometer langen Trasse, gingen am Morgen bei herbstlichem, aber weitgehend trockenem Wetter zahlreiche Läufer und Radfahrer. Die über 70 Staffel-Vierer-Teams mit mit originellen Namen wie die Uecker-Randow-Express, die Rennschnecken Hippies oder Stiftung Wadentest liefen ab 10 Uhr los, die 120 gemeldeten Radfahrer gingen ab Mittag ins Einzelzeitfahren. Die erste Runde gehörte aber rund 60 Wanderern. Angefeuert wurden die Aktiven von Cheerleader-Gruppen und vielen Zuschauern.

Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) sagte angesichts des großen Zuspruchs trotz leichten Regens, es sei eine gute Idee gewesen, die Ortsumgehung in der Sportstadt Neubrandenburg „zünftig und sportlich“ zu eröffnen. Moderator Frank Ziepel betonte, es sei einmalig in Deutschland, dass eine Ortsumgehung zuerst von Sportlern eröffnet werde. Veranstalter des „Großen Rennens” war der HSV Neubrandenburg in Kooperation mit dem SV Turbine Neubrandenburg und dem PSV 90 Neubrandenburg.

Umgehung soll Südstadt entlasten

Stadtpräsident Dieter Stegemann zeigte sich zuversichtlich, dass das erste Teilstück des ersten Abschnitts der Ortsumgehung dazu beitrage, die Südstadt vom Verkehr zu entlasten. Die Autos sollen ab dem 21. Oktober über die neue Strecke rollen. Der erste Spatenstich für den Streckenabschnitt, der zwischen den Knotenpunkten B 96 Süd und B 104 Ost verläuft, war im Sommer 2016 gesetzt worden. Die Kosten für diesen ersten Abschnitt des Bauprojekts liegen bei 51,7 Millionen Euro. Den Löwenanteil steuerte der Bund bei.

+++ Das ist der Zeitplan für die Ortsumgehung in Neubrandenburg +++

Der in zwei Baulose aufgeteilte erste Abschnitt der Ortsumgehung ist im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 gelistet. Die derzeit laufenden Arbeiten am zweiten Baulos sollen im Oktober 2020 beendet sein. Bis dahin wird für knapp acht Millionen Euro der bisherige Bahnübergang Sponholzer Straße durch eine Brücke ersetzt, welche den Knoten Johannes-Straße/Sponholzer Straße mit dem 1. Abschnitt der Ortsumgehung auf der Hochbrücke verbindet. Die geplanten Abschnitte 2. und 3. der Ortsumgehung sind nicht mehr im vordringlichen Bedarf gelistet, damit ist die von der Stadt gewünschte Finanzierung und Realisierung in weite Ferne gerückt.

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Kommentare (4)

Der 12.Oktober 2019 war und ist bekannt als Tag für Wanderer-, Läufer- und Radrennen auf dieser Strecke. Leider gab es keine weiteren Informationen, wie lange die Umgehung für jederman ohne Motorisierung freigegeben ist, ob nur für die Veranstaltung, den ganzen Tag oder das ganze Wochenende. Schade, dass man städtische Werbung im Jahr 2019 immer noch behandelt als sei Werbung/Information ein Selbstläufer.

Hoffentlich haben die Radler ihre letzte Chance genutzt um auf der Radfahrerunfreundlichen Stadt da eine Runde zu drehen. Gelder sind für Radfahrer nicht da, aber für Fledermäuse, die von natur aus Hindrrnissen ausweichen....Lächerliche Straßenpolitik.

Zur Eröffnung der Umgebung mit Fahrrad und Laufen finde ich gut. Nur leider war kein Geld für Fahrrad und Geweg vorhanden.
Die Probleme werden in der Stadt nur verlagert.
Ich hoffe nur die neuen Hausbesitzer in den neuen Viertel werden entlastet damit der Bürgermeister und sein Amtsleiter sich nicht mehr darum kümmern müssen und über Teure Kreisel sich Gedanken machen müssen.
Die sollten sich mit den Straßen beschäftigen die stärker jetzt belastet werden.

Tolle sportliche Veranstaltung, die wir in Zukunft jeden Tag haben werden. Nur fahren dann keine Fahrräder um die Wette, sonder PKW und LKW.

Denn in ihrer weisen Vorraussicht und weil Neubrandenburg so sportlich ist, hat man beschlossen, mitten duch Neubrandenburg eine Rennstrecke für ebend diese Fahrzeuge zu bauen. Und da man in Ortschaften normaleweise nur 50km/h fahren darf, wurde die Umgehungsstraße ebendmal schnell mit 2 Otrsein- Ausgangsgangsschilder bestückt und schon kann man mit min 80km/h durch NB rasen. Toll diese sportliche Neubrandenburger