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Osterland-Damen haben noch eine Rechnung offen

Neubrandenburg.Im Sport gibt es immer wieder so herrliche Rechenexempel. Doch mit einer ebensolchen Beständigkeit werden diese theoretischen Konstrukte auch ...

Neubrandenburg.Im Sport gibt es immer wieder so herrliche Rechenexempel. Doch mit einer ebensolchen Beständigkeit werden diese theoretischen Konstrukte auch über den Haufen geworfen. Darum will Kristina Osterland, die Trainerin der Handballfrauen von Fortuna Neubrandenburg vor der Partie der Ostsee-Spree-Liga morgen um 16 Uhr bei der TSG Wismar II von allen Eventualitäten auch rein gar nichts wissen. „Was helfen Quervergleiche, wenn wir in der Hansestadt auf der Platte stehen. Da gilt es, sich zu beweisen“, gibt Osterland in ihrer gewohnt klaren Art vor.
Natürlich ist auch ihr nicht entgangen, dass sie mit ihrem Team 18 Punkte vor den Gästen liegt, den besseren Angriff und vor allem die viertbeste Abwehr der Liga vorweisen kann. Aber auch das ist morgen maximal ein positives Vorzeichen und spätestens beim Anpfiff Makulatur. „Im Hinspiel hatte die TSG-Reserve einige Spielerinnen aus dem Drittliga-Kader dabei. Trotzdem haben wir 45 Minuten lang das Spiel beherrscht und lagen mit zehn Toren vorn. Es war dann eher unsere Schwäche als die Güte des Gegners, die noch ein Remis und damit den bisher ersten und einzigen Punktverlust in eigener Halle ermöglichte“, blickt Osterland auf das 24:24 im Hinspiel zurück.
Und genau dieser Stachel sitzt noch tief im Fleisch der Fortuna-Spielerinnen. „Da ist noch eine Rechnung offen“, hat die 30-Jährige beim Training unter der Woche eine entsprechend motivierte Einstellung ihres Teams ausgemacht.
Während Julia Janke in den Kader zurückkehrt, wird Anna Breuer weiter ausfallen. Auch auf Wirbelwind Stefanie Wirth muss Osterland diesmal verzichten.bär