NEUBRANDENBURGER STADTTEIL WIRD 50

Oststadt will das halbe Jahrhundert feiern

Der größte Neubrandenburger Stadtteil kommt in die reiferen Jahre und sucht nach den besten Ideen, ein Jubiläum zu begehen.
Thomas Beigang Thomas Beigang
Das älteste Haus in der Oststadt in der heutigen Niels-Stensen-Straße. Hier wurde einst der Grundstein für das größte Wohngebiet in Neubrandenburg gelegt.  
Das älteste Haus in der Oststadt in der heutigen Niels-Stensen-Straße. Hier wurde einst der Grundstein für das größte Wohngebiet in Neubrandenburg gelegt. Thomas Beigang
Thomas Möller
Thomas Möller Thomas Beigang
Neubrandenburg..

Noch hat die Jubilarin jede Menge Zeit, die Organisatoren der Jubiläumsfeier zum 50. Geburtstag der Oststadt drängen aber jetzt schon auf Tempo und Entscheidungen. Im April 2020 jährt sich zum 50. Mal die Grundsteinlegung für den ersten Wohnblock in dem Stadtteil, der später zum größten Neubrandenburgs werden sollte. Das Haus in der Niels-Stensen-Straße, in der früheren Harderstraße, hat die Stürme der Zeit überstanden und ist nicht, wie andere Blöcke in der Oststadt, der Abrissbirne zum Opfer gefallen.

In dem ältesten Haus der Oststadt ist der Vorsitzende des Oststadtvereins, Thomas Möller, aufgewachsen. Möller hat sich mit seinem Verein auf die Fahne geschrieben, das wichtige Jubiläum für den Stadtteil und die gesamte Stadt nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Wie feiert man so ein Jubiläum am besten?

Der Oststadtverein, der die große Fete gemeinsam mit dem hiesigen Stadtteiltreff organisieren will, will sich speziell an Einwohner wenden, die seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten in dem Stadtteil leben. Bisherige Bemühungen aus dem Stadtteiltreff sind allerdings, so Thomas Möller, noch nicht auf große Resonanz gestoßen. Der Mann, der in der Oststadt groß geworden ist, appelliert daher erneut an seine „Landsleute“, sich an der Vorbereitung zu beteiligen. „Wir wollen wissen, was sich die Oststädter wünschen und brauchen nicht nur ihre Erinnerungen an die ersten Jahre im Kiez, sondern auch – wenn möglich – Fotos, besonders aus der Aufbauzeit.“

Denn auch die Oststadt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert, zahlreiche Häuser von früher gebe es nicht mehr, dafür sei an mehreren Ecken neu gebaut worden. Dass die Oststadt, entgegen ihrem manchmal schlechteren Ruf, nach wie vor wegen der guten Infrastruktur über Anziehungskraft verfügt, beweise die hohe Zahl an Bewerbungen für die von der Wohnungsgesellschaft neu gebauten und im Herbst übergebenen nicht gerade preiswerten Wohnungen im sogenannten Gaußpark.

Das Datum für die Jubiläumsfete steht übrigens schon: Am 6. Juni 2020 soll es in dem größten Neubrandenburger Stadtteil rundgehen.

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