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Parkplatznot - Abhilfe nicht in Sicht

Für 20 Euro im Monat hat man kein Parkplatzproblem. Wer in der Südstadt sein Auto allerdings kostenlos abstellen will, muss Glück haben.

Tagsüber findet sich die eine oder andere Parklücke am Straßenrand in der Clara-Zetkin-Straße. Zum Feierabend wird es aber schwieriger. 
Ingmar Nehls Tagsüber findet sich die eine oder andere Parklücke am Straßenrand in der Clara-Zetkin-Straße. Zum Feierabend wird es aber schwieriger. 

"Haarsträubend", so bezeichnet Anwohnerin Karolin Grajetzky die Parkplatzsituation in der Südstadt. "Rund um die Clara-Zetkin und John-Schehr-Straße raubt einem die Suche nach einem freien Parkplatz den letzten Nerv", schreibt sie unserer Redaktion. Karolin Grajetzky hat eine kleine Tochter und nach einem Einkauf neben den Tüten auch die Babyschale zu tragen.

Und das kann mitunter viel Ausdauer abverlangen. Denn kostenfreie Stellfläche in der Nähe der Wohnungen sind Mangelware. Gerade in den zurückliegenden Wochen wurden wegen Bauarbeiten einige der Parkplätze am Straßenrand vorübergehend gesperrt. Die Bauarbeiten sind zwar abgeschlossen, der Kampf um freie Parkplätze aber nicht. 

"Es kann nicht sein, dass man gezwungen ist, auf Angebote von örtlichen Wohnungsgesellschaften zurückzugreifen und denen für einen Parkplatz monatlich 20 Euro zahlen soll. Zum einen sind diese nicht in unmittelbarer Nähe und zum anderen ist der Betrag nicht gerade gering", so Karolin Grajetzky.

Stadt sieht keinen Handlungsbedarf

Nach Auskunft der Stadtverwaltung gibt es in der Clara-Zetkin-Straße etwa  60 öffentliche Parkplätze, überwiegend auf der nördlichen Straßenseite angeordnet. Wie viele private Parkflächen angeboten werden, weiß die Verwaltung nicht. Haben die Bürger ein Recht auf kostenfreie Parkplätze? "Im Einzelfall besteht kein Rechtsanspruch auf die Anordnung von öffentlichen Parkplätzen auf bestimmten Straßen", meint die Verwaltung und stellt auch keine Verbesserung im Sinne von Karolin Grajetzky in Aussicht. Denn nach Ansicht der Verwaltung seien in den Wohngebieten der Stadt alle Möglichkeiten zur Absicherung des ruhenden Verkehrs im öffentlichen Straßenraum ausgeschöpft.

Kommentare (5)

Es gibt genug Parkplätze in der Südstadt, aber nicht immer direkt vor der Tür. Man könnte ja vielleicht seinen Arsch bewegen und einpaar Straßen laufen. Es sind genug Grünflächen verbaut worden zu Gunsten dämlicher Parkplätze. Aurofahren darf nicht länger ein Privileg auf Kosten aller sein. Wer das möchte soll auch zahlen für den Platz, den Lärm und einen passenden Ausgleich für die Umwelt. Und da reichen 20 Euro nicht 150 für ein Parkplatz sind da ehr angemessen.

Was für ein Unsinn - ein Autofahrer zahlt über die Jahre über diverse Steuern mehr als 10.000€ - da ist die minimale Grundversorgung an Verkehrsinfrastruktur - ein Parkplatz doch zu erwarten. Das wäre auch ökologisch o.k. - parkende Autos produzieren keine Schadstoffe! Die Stadt wird sicher keine öffentlichen Parkflächen schaffen, sie verdient sich doch an den privaten Stellplätzen dämmlich - die gehören doch über IMG-Neuwoges wieder ihr. Und klar, wer in Broda oder auf dem Lindenberg-Süd wohnt - der sieht da keinen Handlungsbedarf!

Was für ein Unsinn - ein Autofahrer zahlt über die Jahre über diverse Steuern mehr als 10.000€ - da ist die minimale Grundversorgung an Verkehrsinfrastruktur - ein Parkplatz doch zu erwarten. Das wäre auch ökologisch o.k. - parkende Autos produzieren keine Schadstoffe! Die Stadt wird sicher keine öffentlichen Parkflächen schaffen, sie verdient sich doch an den privaten Stellplätzen dämmlich - die gehören doch über IMG-Neuwoges wieder ihr. Und klar, wer in Broda oder auf dem Lindenberg-Süd wohnt - der sieht da keinen Handlungsbedarf!

Und wie hoch ist der Schaden den jeder Autofahrer an richtet. Da reichen die Steuern bei weitem nicht aus um diese Schäden zu beheben. Und richtig auf Autos gehöhren mehr Steuern und ein Benzinpreis von mind. 2,50€. Es gibt nur eine einzige alternative der Ausbau des ÖPNV.

Und was hat die persönliche Ablehnung des privaten Verkehrs mit der konkreten Situation zu tun? Nichts' die Haltung von MarkoNBMV sagt alles über ihn aus, es gibt ja das Recht auf freie Meinungsäußerung - egal wie ideologisch verseucht sie ist!