FUNKMAST BRODA

Proteste erreichen Landtag

Der Petitionsausschuss des Landtags beschäftigt sich mit dem geplanten Mobilfunkmast Broda. Jetzt muss ein Experte angehört werden.
Andreas Segeth Andreas Segeth
Ganz so einsam wie dieser Mobilfunkmast wird der bei Broda nicht stehen. 
Ganz so einsam wie dieser Mobilfunkmast wird der bei Broda nicht stehen.  dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Neubrandenburg.

Man habe Vertreter der Bürgerinitiative gegen den Mast, aber auch der Telekom, der Stadtverwaltung und des zuständigen Ministeriums gehört, sagte der Ausschussvorsitzende Manfred Dachner (SPD). Eine abschließende Wertung habe der Petitionsausschuss allerdings noch nicht getroffen. Man wolle erst noch einen Verfassungsrechtler zur Frage der Unverletzlichkeit der Wohnung hören. Die Gegner des Mobilkfunkturms berufen sich auf dieses Argument - immerhin könne kein Bürger frei entscheiden, ob man sich in seiner Wohnung oder auf seinem privaten Gelände der Mobilfunkstrahlung aussetzen möchte oder nicht. Zu dieser Frage soll ein juristischer Experte seine fachliche Meinung äußern.

Der Petitionsausschuss habe auch die Bedenken registriert, dass es keine Langzeitstudie über die Auswirkung von Mobilfunkstrahlen auf die Gesundheit von Kindern gebe. Bevor man sich eine abschließende Meinung bildet, will man außerdem das Ergebnis einer Studie der Uni Rostock abwarten.

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