MV-Treffen

Pfadfinder lösen Aufgaben in der Stadt

Neubrandenburg war am Samstag in Beige und in Blau-Geld getaucht, als die Pfadfinder des Verbandes „Royal Rangers” in zünftiger Kluft durch die Stadt liefen.
Jede Pfadfinder-Staffel ist mit Rosen bestückt worden, um diese weiterzuverschenken. Fotos: Paulina Jasmer
Jede Pfadfinder-Staffel ist mit Rosen bestückt worden, um diese weiterzuverschenken. Fotos: Paulina Jasmer Paulina Jasmer
Kathrin Köhler kümmerte sich um die Anmeldung aller kleinen und großen Pfadfinder.
Kathrin Köhler kümmerte sich um die Anmeldung aller kleinen und großen Pfadfinder. Paulina Jasmer
Zig Rosen wechselten im Verlauf des Tages den Besitzer. Foto: Paulina Jasmer
Zig Rosen wechselten im Verlauf des Tages den Besitzer. Foto: Paulina Jasmer Paulina Jasmer
Diese Wiese am Stargarder Tor war am frühen Samstagvormittag gut bevölkert. Foto: Paulina Jasmer
Diese Wiese am Stargarder Tor war am frühen Samstagvormittag gut bevölkert. Foto: Paulina Jasmer Paulina Jasmer
Neubrandenburg

Mehr als 200 kleine und große Pfadfinder haben am Wochenende die Stadt Neubrandenburg unsicher gemacht. Dass sie mit mehr als guten Absichten unterwegs waren, dürften zahlreiche Passanten erlebt haben. Denn für sie gab es eine Rose auf der Rallye quer durch die Stadt – mit Start am Stargarder Tor bis in die Kruseshofer Straße, wo sie ein glückliches Ende fand. Neubrandenburg.

Der neu gegründete Pfadfinderstamm Neubrandenburg war Gastgeber des großen MV-Treffens unter dem Verband „Royal Rangers“ mit Gästen beispielsweise aus Neustrelitz, Greifswald, Stralsund oder Rostock. Letztlich forschten, wanderten und knobelten sich Kinder, Jugendliche und ihre Gruppenleiter durch sieben Stationen plus zusätzlicher Aufgaben wie eben Nicht-Pfadfindern eine Rose zu überreichen.

Clemens Albrecht aus Neubrandenburg ist erst seit August bei den Pfadfindern und schwärmt schon jetzt vom Zusammenhalt in seiner Gruppe. Bereits könne er Feuer machen und weiß: „Man braucht dafür mindestens einen Feuerstein und kohlenstoffhaltiges Eisen.“ Auf die Frage, worauf er sich an diesem Tag am meisten freute, antwortete wie aus der Pistole geschossen: „Aufs Mittag. Ich esse gern.“ Aber allen voran ginge die Freude auf das, was da kommen sollte.

Auf die Pfadfinder warteten Bibelrätsel, sie mussten beispielsweise eine Trage bauen oder auch einen Unterschlupf, Erste-Hilfe-Kenntnisse waren ebenfalls gefragt. Auf einer Strecke von fünf Kilometern galt es nun, all die Aufgaben zu lösen. Noch gegen 15.30 Uhr wurden einzelne Pfadfinder im Stadtgebiet gesichtet. Kathrin Köhler, die den Organisationshut aufhatte, meinte, dass es eben nicht darauf ankomme, zuerst am Ziel zu sein, sondern die meisten Punkte bei den Stationen zu sammeln.

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