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Pinke Plage mit vernichtender Wirkung

Indisches Springkraut hat sich am See in Friedland ausgebreitet. Fies: Die Pflanze zerstört die gesamte ursprüngliche Vegetation.

Rosa, fast schon pink, blüht des fremdländische Gewächs.
Anett Seidel Rosa, fast schon pink, blüht des fremdländische Gewächs.

Fällt ein Samen des indischen Springkrautes auf den Boden, wächst drum herum nichts anderes mehr. Mit Sorge betrachten die Friedländer deshalb den bis zu vier Meter hohen Bewuchs entlang des Sees der Kleinstadt. „Hübsch ist es, aber es darf sich nicht weiter ausbreiten“, fordern die Einwohner. Rosa, fast pink blüht die Pflanze auf mittlerweile mehreren Quadratmetern am Seeufer. Fachleute bestätigen: Es ist eine Plage, gegen die angekämpft werden muss. Das Kraut vermehrt sich rasant und droht die ursprüngliche Vegetation zu vernichten.

Im Naturpark Feldberger Seenlandschaft kämpft man schon seit drei Jahren gegen die rosa Plage. Mit schwerer Technik und einer Menge Mannskraft rückten die Feldberger dem Kraut zu Leibe, damit sich die Riesen nicht weiter ausbreiten. Im Naturpark ist die Situation inzwischen unter Kontrolle wird vermeldet. Auch die Friedländer wollen sich das Kraut nicht über den Kopf wachsen lassen. In Abstimmung mit dem Landkreis und der Ipse ist eine Maßnahme ins Leben gerufen worden, die die Vernichtung des Fremdlings zum Ziel hat. Dabei soll in zwei Schritten vorgegangen werden: Das erste Mal wird das Springkraut jetzt im Herbst „geköpft“ und im Frühjahr noch einmal. Aus dem Amt wird auch Entwarnung gegeben: „Das Springkraut ist für Menschen nicht gefährlich.“