FLUCHT VOR KONTROLLE

Polizei bricht Verfolgungsjagd auf B104 ab

Statt sich kontrollieren zu lassen, hat ein Autofahrer bei Neubrandenburg das Gaspedal durchgedrückt. Das wollte die Polizei ihm nicht durchgehen lassen.
Die Polizei hat eine Verfolgungsjagd auf der B104 abgebrochen.
Die Polizei hat eine Verfolgungsjagd auf der B104 abgebrochen.
Neubrandenburg.

Es klingt wie im Film: „Was hat es mit der Verfolgungsjagd Neubrandenburg Richtung Woldegk auf sich? Am Donnerstag gegen 15 Uhr wurde ich in Cölpin von einem silbernen Kombi mit DU-Kennzeichen, sehr gefährlich und mit extrem hoher Geschwindigkeit überholt...Minuten später ist dann die Polizei an mir vorbei”, schreibt ein Leser an den Nordkurier.

Und die Beobachtung ist korrekt, wie die Polizei Neubrandenburg auf Nordkurier-Nachfrage bestätigt. „Am Ortsausgang Neubrandenburg wollten die Beamten eine ganz normale Verkehrskontrolle vollziehen”, heißt es von Polizeisprecherin Diana Mehlberg. Doch stattdessen habe der Fahrer aufs Gas gedrückt. Die Beamten hätten die Verfolgung aufgenommen. „Dann haben sie gesehen, wie gefährlich andere Fahrzeuge überholt und Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden”, erklärt sie weiter. Die Beamten hätten dann abegwogen und sich aus Gründen der Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer für den Abbruch der Verfolgungsjagd entschieden. Der flüchtende Fahrzeugführer im Kombi konnte also nicht gestellt werden.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

Kommende Events in Neubrandenburg (Anzeige)

zur Homepage

Kommentare (5)

Kann ich bitte mal den Dienstplan dieser Polizisten bekommen, damit ich einen nächsten Banküberfall besser planen kann ?
Es ist eine Schande, dass die Polizei nicht in der Lage ist, mit entsprechend leistungsstarken Fahrzeugen und fahrpraktisch bestens geschulten Fahrzeugführern einen PKW zu verfolgen. Warum wird nicht, aus Woldegk kommend und an Abzweigungen der B 104 postiert, eine gewisse Anzahl Streifenwagen eingesetzt, warum werden Streckensperrungen, u.a. mit Nagelgurten, nicht positioniert ? Nicht einmal das amtliche Kennzeichen konnte der Bundespolizei durchgegeben werden.

...von Hubschraubern mit Wärmebildgeräten (wie in den Staaten). Ein amtliches Kennzeichen hätten die schon rangezoomt.

... meiner Sicht haben die Beamten das einzig richtige getan was in so einer Situation zu tun ist. In so einer Situation wo andere Verkehrsteilnehmer überdurchschnittlich vom Flüchtenden gefährdet werden, nutzt auch ein leistungsstarkes Fahrzeug nicht und wenn der Straßenverlauf ein gefahrloses Überholen des Einsatzfahrzeuges ermöglicht hätte, da bin ich mir ganz sicher, hätten die Beamten das auch getan. Ein Nagelgurt, soweit überhaupt vorhanden, muss auch erstmal an die Stelle herangeführt werden wo die vermutliche Fluchtrichtung hin geht.
Mal angenommen, die Beamten hätten die Verfolgung auf biegen und brechen fortgesetzt und der Flüchtende wäre im schlimmsten Fall tödlich verunglückt, da sehr ich gedanklich schon die Schlagzeile in der Presse.

Traurig aber war!

Wieder ein Ganove, der stolz auf sich sein kann und über diesen Polizeiapparat und Ihre Technik, lacht!

ZITAT aus der Zeitung "Thüringer Allgemeine":Der Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP, Kai Christ, hat eine bessere Fahrausbildung von Polizisten gefordert. Vor allem Fahrten mit hohen Geschwindigkeiten müssten regelmäßiger als bisher trainiert werden, sagte Christ in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Auch müssten die Polizisten die Gelegenheit haben, jeweils neue Streifenwagen testweise in Grenzsituationen zu fahren."
ZITAT Ende.
Soviel zu dem geistlosen Kommentar von ralle_383673 · 1. März 2020 - 9:37, Ich sage nur eines