POLIZEI

Polizei-Eskorte sorgt für Aufsehen auf dem Engels-Ring

Am Montag sind vier Polizeiautos und ein riesiger Transporter in Neubrandenburg gesichtet worden. Es ging um eine wertvolle Fracht.
Die Polizeieskorte sorgte für Aufsehen.
Die Polizeieskorte sorgte für Aufsehen. Nordkurier
Neubrandenburg.

Auf dem Neubrandenburger Friedrich-Engels-Ring hat am Montagmittag eine Polizei-Eskorte die Aufmerksamkeit vieler Passanten und Autofahrer erregt. Auf der mittleren Fahrspur fuhren zwei Polizeiautos vorneweg, dazwischen befand sich ein busgroßer fensterloser Transporter, der wiederum von zwei Polizeiautos „verfolgt” wurde. Allesamt hatten Blaulicht auf den Dächern und das Martinshorn angeschaltet.

Transport räumt sich den Weg frei

Recherchen des Nordkurier haben ergeben, dass die Polizei Hamburg einen Geldtransport begleitet hat. Das komme regelmäßig vor, heißt es aus der Hansestadt. Festgelegte Wochentage gebe es nicht. Es sei durchaus normal, dass zwischen Landeszentralbanken derartige Transporte gefahren werden. Ob und was genau die Bundesbank, die ihren Sitz in der Ziegelbergstraße, damit zu tun hat, ließ ein Polizeisprecher aus Hamburg offen.

Dass der Transport mit Martinshorn und Blaulicht stattgefunden hat, entspreche den Vorschriften. Die Geldtransporte sollen zügig vonstatten gehen. Stehende Fahrzeuge würden dabei womöglich ein zu leichtes Ziel abgeben. Es gelte hierbei ein Sonder- und Wegerecht, das zu dieser Verfahrensweise legitimiert, heißt es aus Hamburg. Sprich, der Transport räumte sich so den Weg frei. Über den Wert und das Ziel des Transportes wurden keine Auskünfte erteilt.

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