ZUGRIFF AUF INTERNES PORTAL

Polizei Neubrandenburg bezieht Stellung zu Daten-Panne

Ein Neubrandenburger Polizist hat anscheinend versehentlich seinen Zugang zum internen System der Polizei veröffentlicht. Das Präsidium hat die Panne nach Stunden behoben.
Ein Screenshot des CMS des Landes Mecklenburg-Vorpommern um 10:02 Uhr am 1. Juni 2021.
Ein Screenshot des CMS des Landes Mecklenburg-Vorpommern um 10:02 Uhr am 1. Juni 2021. Screenshot Mecklenburg-Vorpommern Serviceassistent
Neubrandenburg ·

Mit einer Rund-Mail hat das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Dienstagmorgen für ein Daten-Leck gesorgt. Der Absender, der zuständige Polizeiführer vom Dienst, hatte in einer Pressemitteilung offenbar versehentlich einen Link auf das interne Bearbeitungsportal der Landesregierung und der Polizei beigefügt. Nach Hinweisen von Bürgern und Medienvertretern äußerte sich das Polizeipräsidium zu der Panne.

„Wir haben sofort die notwendigen Schritte in die Wege geleitet, damit der Link deaktiviert wird. Das Datenverarbeitungszentrum MV hat den Systemfehler behoben und dafür gesorgt, dass sich das nicht wiederholen kann”, teilte Sprecherin Claudia Tupeit am Nachmittag mit.

Wenig Daten zugänglich gewesen

„Da es sich bei dieser Web-Oberfläche um ein eigenständiges Presseportal handelt, war ein Zugriff auf andere Systeme der Polizei oder der Landesverwaltung nicht möglich”, so Tupeit weiter. „Der Link führte also ausschließlich zum Pressemitteilungs-Portal der Polizei, auf dem Informationen zu finden sind, die ohnehin für die Öffentlichkeit bestimmt sind.”

Über das System werden alle Polizeimeldungen des Landes und Mitteilungen des Innenministeriums geschrieben und veröffentlicht. Mit dem Zugang hätte der Eingeloggte nicht nur die alten Archiv-Meldungen des Polizeipräsididums Neubrandenburg lesen, sondern auch selbst neue erstellen oder das Passwort des Polizeiführers ändern können.

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Kommentare (1)

Heute wohl persönlich am PC.