Komplett überladen
Polizei zieht Sattelschlepper aus dem A20-Verkehr

Am Sattelschlepper war der Rahmen gebrochen.
Am Sattelschlepper war der Rahmen gebrochen.
Polizei

Viel zu viel geladen hatte ein Transporter aus Polen. Aber das Fahrzeug hatte auch erhebliche Mängel.

Bei einer Kontrolle auf dem Rastplatz „Vier Tore” der Autobahn A20 hat die Polizei einen polnischen Sattelschlepper aus dem Verkehr gezogen. Dieser sei komplett überladen gewesen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Fracht habe aus Holzstämmen bestanden, die zu einem Sägewerk transportiert werden sollten. Bei der Überprüfung des Sattelschleppers mit einer Radlastwaage stellten die Beamten eine Überladung um 10,5 Prozent fest, hieß es. „Ab 10 Prozent Überladung spricht man von einer erheblichen Überladung, so dass der Fahrzeugführer zur Umladung vor Ort verpflichtet wird”, so die Erklärung der Polizei.

Bei der genaueren Kontrolle des Fahrzeugs stellten die Beamten zudem an einem Rad des Sattelaufliegers drei abgebrochene Radbolzen und einen mehrfach gebrochenen Rahmen fest. Die zur Ladungssicherung erforderlichen Rungen waren laut Polizei zudem fast alle lose. Die Beamten von Polizei und des Bundesamt für Güterverkehr ordneten eine Umladung der Holzstämme an. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt ausdrücklich untersagt. Es werden mehrere Bußgelder in hohem dreistelligen Betrag fällig, so die Polizei.