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Polizeieinsatz vor dem Rathaus

Ein Jugendlicher mit Softair-Waffe hat am Montag vor dem Neubrandenburger Rathaus auf eine Passantin geschossen. Und damit einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Ein dummer Jungenstreich hat in Neubrandenburg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst
Patrick Pleul Ein dummer Jungenstreich hat in Neubrandenburg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst

Jugendlicher Übermut hat am Montag zu einem Polizei-Großeinsatz vor dem Neubrandenburger Rathaus geführt. Ein 14-Jähriger, der mit drei anderen Jugendlichen unterwegs war, hatte nach Polizeiangaben gegen 12.30 Uhr mit einer sogenannten Softair-Waffe herumgefuchtelt und Schüsse auf Passanten abgefeuert. Eine der kleinen gelben Kugeln traf dabei eine 45-Jährige, die zwar nicht verletzt wurde, aber einen Schreck bekam.

Nachdem die Polizei darüber informiert worden war, dass vor dem Rathaus Personen mit Schusswaffen gesichtet worden seien, rückten die Beamten mit schusssicheren Westen an. "Die Waffe war sehr realitätsnah gestaltet. Aus der Ferne war nicht zu erkennen, dass es sich hier nur um eine Softair-Waffe handelte", erklärte Polizeisprecherin Diana Mehlberg. Deshalb hätten die Polizisten entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet.

Als die Beamten mit Einsatzwagen und Polizeihund anrückten, war der Spuk sehr schnell beendet. Der Jugendliche leistete keinen Widerstand und gab die Softair-Pistole ab. Der Jugendliche muss nach Angaben der Polizeisprecherin mit einer Strafanzeige rechnen.