Neubau auf dem Lindenberg
Polizeipräsidium Neubrandenburg zieht um

Vorne halbwegs hui, hinten schon eher pfui. Am derzeitigen Polizeipräsidium Neubrandenburg bröckelt der Putz und Teile sind sogar einsturzgefährdet. Abhilfe soll ein Neubau schaffen.
Vorne halbwegs hui, hinten schon eher pfui. Am derzeitigen Polizeipräsidium Neubrandenburg bröckelt der Putz und Teile sind sogar einsturzgefährdet. Abhilfe soll ein Neubau schaffen.

Das Polizeipräsidium Neubrandenburg zieht aus der Innenstadt ins Behördenzentrum auf dem Lindenberg. Das derzeitige Polizeipräsidium ist marode und wird aufgegeben.

Das Neubrandenburger Polizeipräsidium bekommt ein neues Domizil auf dem Lindenberg im Süden der Stadt. Der stark sanierungsbedürftige aktuelle Standort in der Innenstadt soll aufgegeben werden, wie Polizeipräsident Nils Hoffmann-Ritterbusch vor Journalisten ankündigte. Der neue Bau für die aktuell rund 150 Mitarbeiter des Präsidiums solle „vis à vis” der Staatsanwaltschaft entstehen, die im Behördenzentrum auf dem Lindenberg ihren Sitz hat. Wann der Baubeginn und der Umzug erfolgen, steht derzeit aber noch nicht fest. Die ersten Aufträge für die Planung seien jetzt „raus”, sagte Hoffmann-Ritterbusch. Er selbst werde die Eröffnung in seiner Dienstzeit aber wohl nicht mehr erleben, sagte Neubrandenburgs oberster Polizist.

Der bisherige Gebäudekomplex an der Stargarder Straße neben der Johanniskirche stammt aus der Nachkriegszeit und ist marode sowie stark sanierungsbedürftig. So ist nach den Worten des Polizeipräsidenten ein alter Kinosaal schon seit Jahren wegen Einsturzgefahr gesperrt. Auch Teile des Dachs müssten mit Gerüsten gestürzt werden. Was mit dem Komplex nach dem Auszug des Polizeipräsidiums wird, ist noch unklar. Die Polizeiinspektion soll aber in der Innenstadt bleiben.

Das Polizeipräsidium Neubrandenburg hat rund 1900 Mitarbeiter in den Kreisen Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte. Das Einzugsgebiet umfasst 39 Ämter und 411 Gemeinden mit rund 720 000 Einwohnern. Hoffmann-Ritterbusch kündigte an, dass die Zahl der Beschäftigten im Präsidium sich in diesem Jahr auf 2000 erhöhen soll. Aktuell gehen beim Polizeipräsidium Neubrandenburg jährlich rund 100 000 Notrufe ein sowie 3400 Anzeigen über die Internetwache ein.

Kommentare (3)

Aber das wäre auch ein schönes Rathaus gewesen. Wenn man drüber Nachdenkt und die Behörden und Ämter Mal miteinander Quatschen würden. So bekommen wir den hässlichen SED Bau am Ring und eine Ruine mitten in der Stadt. Lasst uns das Rathaus abreißen und das Gebäude in der Innenstadt dann als Rathaus nutzen. Auf die paar Jahre kommt's auch nicht drauf an.

Oder als Moschee nutzen

Wir werden sehen was kommen wird