Einbrecher getötet

Polizist wird nach Todes-Drohungen beschützt

Nach dem tödlichen Schuss auf einen Einbrecher sieht sich ein Polizist massiven Anfeindungen aus dem Umfeld des Opfers ausgesetzt. Der Mann steht jetzt unter Polizeischutz.
Ein Mann wurde bei dem Einbruch in Neubrandenburg erschossen, zwei weitere Tatverdächtige sitzen derzeit in Untersuchungshaft.
Ein Mann wurde bei dem Einbruch in Neubrandenburg erschossen, zwei weitere Tatverdächtige sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Felix Gadewolz
Neubrandenburg

Wegen Drohungen nach dem tödlichen Schuss auf ein mutmaßliches Mitglied einer arabischen Großfamilie bekommt ein Neubrandenburger Beamter Schutz von seinen Kollegen. Der Polizist sieht sich massiven Bedrohungen ausgesetzt. „Aus diesem Grund haben wir geeignete Maßnahmen ergriffen, um den Kollegen zu schützen”, sagte am Montag eine Sprecherin der Neubrandenburger Polizei auf Nordkurier-Nachfrage.

Der Polizist hatte in der Nacht zu Donnerstag vergangener Woche einen 27-jährigen mutmaßlichen Einbrecher in dem Imbiss im Juri-Gagarin-Ring in der Oststadt mit einem Schuss so schwer verletzt, dass dieser später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Wie sich jetzt herausstellte, war der Beamte vor der Schussabgabe mit Reizgas attackiert und verletzt worden. Das sagte am Montag die Sprecherin der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft, Beatrix Komning. Bei dem Getöteten sei ein Gasbehälter gefunden worden.

Verbindungen zu arabischen Großfamilien

Für Aufsehen sorgte am Wochenende eine massive Drohung gegen den Polizisten bei Facebook. Ein Berliner posierte mit einer vermeintlichen Marke der Berliner Polizei und kündigte Vergeltung an. Diese Marke war aber falsch, der Mann kein Mitglied der Polizei, stellte darauf die Polizei in Berlin klar.

Eine Nacht nach der tödlichen Schussabgabe hatten fünf Bekannte und Verwandte der Verdächtigen das Neubrandenburger Polizeirevier belagert und die Freilassung der Männer verlangt. Die Verdächtigen sollen ebenfalls Angehörige einer arabischen Großfamilie sein, die Eigenschaften der organisierten Kriminalität aufweist. Nach Informationen des Nordkurier handelt es sich um den Miri-Clan. Die Nähe zu der polizeibekannten arabischen Großfamilie legte auch der Beitrag eines Facebook-Users unter dem Namen Ahmad „Patron” Miri nahe, der zu dem erschossenen Einbrecher folgende Worte postete: „Ruhe in Frieden Bruder, möge Allah dir die höchste Stufe im Paradies geben.” Ahmad Miri gilt als einer der Köpfe, des Miri-Clans.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

zur Homepage

Kommentare (5)

An alle User,die den PVB wegen der Schußabgabe heftig kritisiert haben,obwohl sie nicht vor Ort waren,sollen einmal in sich gehen und sich für ihre Kommentare entschuldigen. Keiner kann sich vorstellen,was dieser PVB und seine Familie jetzt durchmachen muss. Wünsche diesem PVB viel Kraft,dass er die jetzige Situation gut übersteht. Passt gut auf den Kollegen auf.

Warum sollen sich User hier entschuldigen?? Für berechtigte Kritik und Meinungen gegenüber der Polizei? Das muß eine selbsternannte demokratische Polizei aushalten Kritik an ihrem Handeln. Dafür leben wir in einer Demokratie und nicht in einem GdP-Wunschstaat eines totalitären Polizeistaat auch wenn das Gewerkschafter der Polizei und Polizisten gerne so hätten - Das ist nunmal Fakt.

Noch einen Nachtrag: Die Polizei entschuldigt sich für ihr Fehlverhalten eines Bürgers ggü auch nicht, keine Entschuldigung oder Bedauerns bei Fehlverhalten - nein, da setzt man noch einen drauf und läd den Bürger zu einem Gespräch ein - und was kommt raus, dann wird noch wild gedroht und die Muskeln der Macht spielen gelassen was man als Polizei doch für Möglichkeiten hat, wenn man mit Fehlverhalten einzelner Polizisten an die Presse geht, oder die Polizei in sozialen Netzwerken kritisiert und oder es wird versucht durch ignorantes Auftreten, sprich Nichtbeantwortung von Mails etc. die Sache ala Merkel auszusitzen... Also ich sehe keinen Grund das sich ein Polizeikritiker hier bei irgendwem "entschuldigen" müsste. Es ist nur verwunderlich, das die Polizei Neubrandenburg in dem Falle sich recht bedeckt hält, während man eiligst Pressekommentare im Falle des Reichsbürgers aus Waren heraushaut und sogleich das Verhalten der Polizisten rechtfertigt - Für was rechtfertigt? Wozu muß man etwas rechtfertigen, wenn keiner im Reichsbürgerfall die Polizei kritisiert hat??? Aber in dem Fall da hört man von der Sprecherin der Polizei nichts... Hier hüllt man sich in Schweigen und verweist auf die Staatsanwaltschaft

ich kann ihnen da nur Recht geben - wenn sich Mitglieder arab. Großfamilien schon bis nach Neubrandenburg trauen um hier ihrem kriminellem Gewerbe nachzugehen dann spricht das schon Bände für sich - das der Einbrecher ausgeschaltet wurde hat Ursachen, welche von unserem Staate zu decken - zu rechtfertigen sind - ich hoffe für den Polizisten dass die Staatsanwaltschaft dieses genauso sieht - ebenfalls die Bedrohungskulisse welche durch Familienmitglieder später aufgebaut wurde um die Freilassung der Inhaftierten zu fordern als Hehlerei, Vereitelung einer Straftat, Straftat zu deklarieren - knickt die Staatsanwaltschaft hier ein können wir in D das Licht ausschalten

ich kann ihnen da nur Recht geben - wenn sich Mitglieder arab. Großfamilien schon bis nach Neubrandenburg trauen um hier ihrem kriminellem Gewerbe nachzugehen dann spricht das schon Bände für sich - das der Einbrecher ausgeschaltet wurde hat Ursachen, welche von unserem Staate zu decken - zu rechtfertigen sind - ich hoffe für den Polizisten dass die Staatsanwaltschaft dieses genauso sieht - ebenfalls die Bedrohungskulisse welche durch Familienmitglieder später aufgebaut wurde um die Freilassung der Inhaftierten zu fordern als Hehlerei, Vereitelung einer Straftat, Straftat zu deklarieren - knickt die Staatsanwaltschaft hier ein können wir in D das Licht ausschalten