KEIN MAULKORB

Problem-Rottweiler haben in Neubrandenburg wieder zugebissen

Trotz Maulkorbzwangs haben zwei Rottweiler offensichtlich ein Tier schwer verletzt – nicht zum ersten Mal. Diesmal traf es einen Terrier und dessen Herrchen.
Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Die bis zu 50 Kilogramm schweren Rottweiler stehen in Neubrandenburg nicht auf der Liste der gefährlichen Hunde.
Die bis zu 50 Kilogramm schweren Rottweiler stehen in Neubrandenburg nicht auf der Liste der gefährlichen Hunde. Bernd Thissen (Symbolfoto)
Neubrandenburg.

Zwei bereits mehrfach auffällig gewordene Rottweiler sollen in Neubrandenburg erneut einem Tier Schaden zugefügt haben. Wie ein Mitglied des Neubrandenburger Tierschutzvereins, das lieber anonym bleiben möchte, dem Nordkurier berichtete, wurde zu Beginn des Monats ein kleiner Hund angegriffen und schwer verletzt. Ein Rathaussprecher bestätigte, dass es einen Vorfall mit den Hunden gegeben hat, deren Halterin den Behörden ebenfalls bekannt ist. Nähere Details konnte die Verwaltung aus datenschutzrechtlichen Gründen aber nicht machen.

Teure OP für verletzten Hund

Eine Zeugin schilderte, einer der Rottweiler – zunächst an der Leine –, habe sich losgerissen und auf den ebenfalls angeleinten Terrier gestürzt. „Er biss sich im Nacken des Opfers fest und schüttelte es heftig.“ Der Besitzer des kleinen Hundes habe den Rottweiler dann mehrmals auf die Schnauze geschlagen, sodass dieser erst einmal abließ. Daraufhin habe der kräftige Mann seinen Hund auf den Arm genommen. Dann soll sich der zweite Rottweiler von der Leine losgerissen und den Hundebesitzer mehrmals angesprungen haben, wobei der Mann leichte Verletzungen davon getragen habe. Der Terrier musste sich laut Aussage der Tierfreundin einer komplizierten und teuren Operation unterziehen, der gesamte Nacken sei aufgerissen gewesen und das Tier befinde sich immer noch in tierärztlicher Behandlung.

Die bis zu 50 Kilogramm schweren Rottweiler haben schon mehrfach in Neubrandenburg für Angst bei Passanten gesorgt. Im Juli 2018 berichtete ein junger Mann, er sei von den Tieren angegangen worden. Im Frühjahr 2019 wandte sich erneut ein Mann an diese Zeitung, der seinen Hund vor den Tieren in Sicherheit bringen musste. Eine weitere Frau vom Tierschutzverein Neubrandenburg berichtete zudem, die Hunde hätten eine Katze gerissen. Ein Betroffener, der sich jetzt auf der Suche nach Hilfe an den Nordkurier wandte, führte ebenfalls an, dass Katzen wiederholt von den freilaufenden Hunden gejagt worden seien.

Ist die Besitzerin den Tieren gewachsen?

Nach Bekanntwerden der Zwischenfälle hatten die Behörden bei den Tieren schon mal einen Wesenstest durchgeführt, den sie offenbar bestanden haben. Von der Stadtverwaltung hat die Halterin zuvor eine Ordnungsverfügung erhalten mit der Auflage zum „Leinen- und Maulkorbzwang“. Leser des Nordkurier berichteten jedoch, dass die Frau sich nicht daran hält. „So laufen die Hunde außerhalb des Stadtgebietes noch immer ohne Leine, und über die Maulkorbpflicht lacht sie nur“, ärgerten sich Augenzeugen. Auch soll die Hundebesitzerin bei Kritik schon mehrfach Drohungen und Beleidigungen ausgesprochen haben.

Nach dem neuerlichen Zwischenfall wollen die Behörden nun erneut aktiv werden. Wie der Ratshaussprecher sagte, wird in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt des Landkreises wieder geprüft, ob die Hunde als gefährlich einzustufen sind. Sollte dies der Fall sein, werde es eine Prüfung geben, ob die Frau in der Lage sei, die Tiere zu halten. Gegebenenfalls könnten die Hunde entzogen und müssten dann zunächst im Tierheim untergebracht werden.

 

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Kommentare (5)

Die überaus fleißigen Mitarbeiter im Rathaus sollten die Halterin überprüfen ob sie in mental in der Verfassung ist, die die Haltung solcher großen Hunde erfordert. Die Gefahren die von ihren Tieren für andere Tiere und Menschen ausgehen könnten, sind ihr offensichtlich gleichgültig. Ist es wirklich erforderlich das erst ein Kind verletzt oder entstellt werden muss, bis Rathaus und Landkreis ein grundsätzliches Hundehaltungsverbot für diese Dame erlassen und durchsetzen?

Hier ist nun wirklich das Maß erschöpft. Und der Hund braucht neue fähige Besitzer. Und die Halterin eine saftige Strafe. Denn der Hund kann nichts dafür, die Erziehung obliegt dem Halter.

So sind die radikalen Linken, geben erst Ruhe ,wenn sie in der Zelle sitzen. Anders wird man mit dieser Dame nicht fertig. Über die Hunde soll ein Fachmann entscheiden, notfalls einschläfern.

Wenn die Hunde schon mehrfach Menschen und andere Tiere angegriffen haben, schein das Problem nicht nur bei der Halterin zu liegen.

Es ist immer der Halter schuld. Da sind sich jawohl alle einig.
Ob die Hunde komplett versaut sind ist schwer zu sagen. Spricht aber einiges dafür.
Natürlich tragen die zuständigen Ämter, mittlerweile, eine Mitschuld. Es gab ja genug Hinweise und Vorfälle.
Und ja hihrke, natürlich ein klassisches Problem von Linken.
Geradezu ein Paradebeispiel von linker Gewalt...ich habe das noch nie anders erfahren. Das ein Nazi sein Hund aufe Menschen hetzt. Gab es meines Wissens noch nie.
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Webergebnisse
Magdeburg: Mann hetzt Kampfhunde auf syrische Familie – mehrjährige ...

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Rassistischer Übergriff: Mann hetzt Kampfhund auf Türken - Polizeiberichte ...

Auch der NK hat hier wahrscheinlich Tatsachen verdreht:
https://www.nordkurier.de
Ausländerfeindlichkeit: Deutsche hetzen Hunde auf zwei Afrikaner | Nordkurier.de

Mensch Hihrke, heben Sie mal ihr Niveau wieder an...das können Sie doch besser...