Wetter

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Rätsel um zweigeteilten Himmel über Neubrandenburg

Die Wolkenwand hat eine Leserin abgelichtet, als sie am Montagnachmittag auf der Eisenbahnbrücke in der Demminer Straße in Neubrandenburg unterwegs war.
Die Wolkenwand hat eine Leserin abgelichtet, als sie am Montagnachmittag auf der Eisenbahnbrücke in der Demminer Straße in Neubrandenburg unterwegs war.
Juliane Ziebarth

Ein seltenes Wetter-Phänomen ließ die Neubrandenburger erstaunt nach oben schauen. Der Himmel schien in zwei Teile geteilt. Was verbirgt sich hinter diesem Spektakel?

Das Naturspektakel am Himmel über Neubrandenburg faszinierte und erschreckte zugleich. „Sieht aus wie eine kommende Tsunami-Welle! Das war mein erster Gedanke. Echt verrückt“, schrieb eine Leserin unter das Foto eines Wetterphänomens vom Montag, das der Nordkurier auf Facebook veröffentlichte:

Eine Leserin war auf der Eisenbahnbrücke in der Demminer Straße unterwegs, als sie das Himmelsspektakel bemerkte und auf den Auslöser drückte. Der Himmel ist zweigeteilt. Von Osten heran schiebt sich bedrohlich eine geschlossene Wand grauer Wolken. Der Rest des Himmels erstrahlt blau, lediglich einige Schleierwolken sind zu sehen.

„Es war eine echt sehr harte und krasse Grenze zwischen blauem Himmel und Wolkendecke, quasi eine stark ausgeprägte Wolkenkante“, sagte der Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net dem Nordkurier.

Bei dem Phänomen sei aus den höheren Luftschichten trockene Luft in die tiefere Atmosphäre gelangt. „Das passiert eher selten“, erläuterte der Klimaexperte. Das spektakuläre Himmelsbild am Montag ausgelöst habe polare Kaltluft, die über den Westen Europas bis hin nach Nordafrika gezogen sei. Jung: „Dabei kam es dann zu dem Phänomen, dass sich die Wolken auf der einen Seite aufgelöst haben, auf der anderen Seite aber zu sehen sind. Das war in diesem Fall in Form einer scharfen Grenze zu sehen.“

Wetter-Kapriolen im Herbst

Nicht nur am Montag schlug das Wetter in diesem Herbst Kapriolen. Denn auch wenn es jetzt oft nass und kalt ist, bleibt es nach dem heißen Sommer weiterhin viel zu warm und trocken. „Der November ist bisher gut vier Grad Celsius zu warm rund um Neubrandenburg“, gab Wetterexperte Jung zu bedenken. Derzeit zeige das Thermometer im Schnitt 8,5 Grad, normalerweise lägen die Durchschnittstemperaturen im November bei 4,5 Grad. Das wird allerdings nicht so bleiben. In der kommenden Woche ist laut Prognosen kühleres Wetter im Anzug.

Viele Sonnenstunden

Auch werden die Menschen in der Region derzeit besonders eifrig von der Sonne verwöhnt. Die für den eigentlich tristen Monat November üblichen durchschnittlichen Sonnenstunden seien mit Stand Dienstag bereits zu 95 Prozent für diesen Monat erreicht worden, führte der Meteorologe an.

Das hat allerdings einen negativen Nebeneffekt. Der dringend benötigte Regen lässt auch in der Region immer noch auf sich warten. Im November gab es erst knapp fünf Liter Regen pro Quadratmeter. „Das sind nur 14 Prozent der für den Monat normal zu erwartenden Menge“, wie der Diplom-Meteorologe bilanzierte. Das sei „deutlich zu trocken“.

Kommentare (5)

Das sieht mir mehr nach HAARP aus. In Rostock Marlow steht bekanntlich streng militärisch abgeschirmt Europas größte HAARP Anlage.

… aber unbewiesen. Solange gilt: akute Gefahr von Verschwöreritis.

und ein Nazi ist sie bestimmt auch

"Bei dem Phänomen sei aus den höheren Luftschichten trockene Luft in die tiefere Atmosphäre gelangt."... "polare Kaltluft, die über den Westen Europas bis hin nach Nordafrika gezogen sei. Jung: „Dabei kam es dann zu dem Phänomen, dass sich die Wolken auf der einen Seite aufgelöst haben, auf der anderen Seite aber zu sehen sind." Wer sich für Technologie, speziell Frequenzen und offiziellem Geo-Engeneering interessiert kann mehr zu diesem "Wetter-Phänomen" sagen als Herr Jung oder der Nordkurier.

HAARP ist keine Verschwörungstheorie. Bereits 1999 beschrieb die EU HAARP als ein Klima beeinträchtigendes Waffensystem. Geoengineering, HAARP & Chemtrails sind real. https://www.facebook.com/dosenwetter.3.0/posts/543416829405563