Museum bittet um Mithilfe

Rätselhafte Tafel aus Kupfer im Museums-Depot entdeckt

Die Stadtwerke wollen künftig Werbung fürs Museum machen. Bei der Auswahl passender Objekte tauchte ein Museumsstück auf, für das Hilfe aus der Bevölkerung gebraucht wird.
Anke Brauns Anke Brauns
Im Depot des Regionalmuseums fand sich dieses Kupferrelief. An welcher Wand hat es früher gehangen?  
Im Depot des Regionalmuseums fand sich dieses Kupferrelief. An welcher Wand hat es früher gehangen? Regionalmuseum
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Neubrandenburg.

Wer Strom braucht, drückt auf einen Schalter oder steckt einen Stecker in die Steckdose. Wer es warm haben will, dreht an einem Rädchen. Energieversorgung ist für die meisten Verbraucher heute einfach, sauber und selbstverständlich. Wie sie früher funktionierte, kann man nachlesen oder sich in Museen ansehen – und ein bisschen demnächst auch in bei den Neubrandenburger Stadtwerken.

Das Museum hat einige Objekte dafür ausgewählt, die nun in den Stadtwerke-Geschäftsräumen in der John-Schehr-Straße zu sehen sind – zum Beispiel einen alten Münzzähler der Gasversorgung. Der schwarze, eiserne Kasten gehörte einst dem Neubrandenburger Gaswerk, stammt wohl vom Ende des 19. Jahrhunderts und wurde dem Museum 1982 übergeben.

Wer helfen kann, sollte sich melden

Bei der Suche nach passenden Objekten im Depot ist den Museumsmitarbeitern auch ein Stück Historie in die Hände gefallen, das sie nicht zuordnen können. Trotz ihrer stattlichen Größe ist die Kupfertafel irgendwann in der Museumssammlung verschwunden und tauchte jetzt wieder auf. Sie ist 2,40 Meter breit, 1,35 Meter hoch und aus mehreren getriebenen Kupferblechen zusammengesetzt, sagt Museumsleiter Rolf Voß – aber das sind auch schon alle Angaben, die er dazu machen kann. „Wir wüssten natürlich gern, was das ist und wo es mal hing“, so Rolf Voß, der auf die Mithilfe aus der Bevölkerung hofft, um das Rätsel zu lösen.

Wer weiterhelfen kann, sollte sich im Museum unter Telefon 0395 5551271 oder per Mail an museum@neubrandenburg.de wenden oder an den Nordkurier (Telefon 0395 56397579 oder E-Mail a.brauns@nordkurier.de).