Polizei sucht Zeugen

Räuber verletzt Frau in Neubrandenburg schwer

Ein Mann hat in einem Supermarkt in Neubrandenburg Geld aus einer Kasse gestohlen. Bei seiner Flucht ging er äußerst brutal gegen eine Blumenverkäuferin vor.
Thomas Beigang Thomas Beigang
Die Polizei bittet mögliche Zeugen um Hilfe.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen um Hilfe. Nordkurier
1
SMS
Neubrandenburg.

Eine 49-Jährige ist am Donnerstag bei der Flucht eines Räubers schwer verletzt worden. Wie die Polizei meldet, wurden die Beamten gegen 15 Uhr alarmiert und in eine Kaufhalle in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg gerufen. Die Polizisten konnten den Tatverdächtigen vor Ort aber nicht mehr finden.

Nach bisherigem Kenntnisstand war der bislang unbekannte Tatverdächtige in dem Supermarkt einkaufen und hat dann Bier und einen Pfandbon auf das Warenband an der Kasse gelegt. Als die Kassiererin die Kasse öffnete, griff der Tatverdächtige plötzlich in die Kasse und entwendete mehrere Geldscheine in Höhe von mehr als 200 Euro. Anschließend flüchtete er. Die betroffene Kassiererin schrie dem Mann hinterher, um weitere Kunden und Mitarbeiter auf ihn aufmerksam zu machen.

Opfer erleidet schwere Kopfverletzungen

Laut Polizei hat sich eine Mitarbeiterin eines Blumenladens dem flüchtenden Tatverdächtigen in den Weg gestellt. Um seine Flucht fortzusetzen, hat der Tatverdächtige die Geschädigte vermutlich umgestoßen. Dadurch ist sie zu Boden gefallen und wurde dabei am Kopf schwer verletzt. Auf Grund der dringenden ärztlichen Behandlung im Rettungswagen und des Schockzustandes konnten die Beamten vor Ort zunächst keine weiteren Einzelheiten von der 49-jährigen Frau erfahren.

Zur Beschreibung des Tatverdächtigen kann die Polizei derzeit nur sagen, dass er etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß ist, kurze dunkle Haare hat und ein weißes Oberteil mit roter Aufschrift sowie eine kurze Hose trug.

Wer Angaben zu dem Tatverdächtigen machen kann, melde sich bitte unter 0395/55825224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Kommentare (1)

den Knast auf dem Lindenberg nicht, wie man im Alltag immer wieder sieht und liest es gibt großen Bedarf zur Aufrechterhaltung des Strafvollzuges in Neubrandenburg