VANDALISMUS

Randale an Belvedere wird teuer für Neubrandenburg

In Neubrandenburg wurden Bänke und Geländer von Unbekannten zerstört. Die Stadt wird vermutlich auf den hohen Reparaturkosten sitzen bleiben. Den aktuellen Zustand am Seeufer hält ein Stadtvertreter für „sehr gefährlich“.
Thomas Beigang Thomas Beigang
Zum Festhalten ist hier nicht mehr viel am Treppengeländer hoch zum Ausflugsort Belvedere.
Zum Festhalten ist hier nicht mehr viel am Treppengeländer hoch zum Ausflugsort Belvedere.
Neubrandenburg.

Anzeige gegen unbekannt: Die Stadt Neubrandenburg hat ihre Hausaufgaben gemacht und bei der Polizei die mutwillige Zerstörung städtischen Eigentums gemeldet. Am Himmelfahrts-Wochenende sind in Neubrandenburg drei Bänke am Seeufer und das Geländer an der Treppe zum Ausflugsort Belvedere beschädigt und zerstört worden.

Kostenpunkt für neues Material und die Reparatur: fast 3000 Euro, so eine Sprecherin der Stadt. Die kaputte Treppe am Belvedere ist auch schon Dieter Stegemann aufgefallen. Der CDU-Stadtvertreter hält den gegenwärtigen Zustand für „sehr gefährlich“.

40.000  Euro für Vandalismus-Schäden

Die Chancen, der Übeltäter habhaft zu werden, sind aber wie der Erfahrung nach nur äußerst gering. Erst vor zwei Wochen musste der Nordkurier die Beschädigung einiger Bänke im Kulturpark vermelden. Die Stadt Neubrandenburg muss jährlich rund 40.000  Euro ausgeben, allein um Vandalismus-Schäden zu beheben.

Im Stadtgebiet sind rund 1000 Bänke zu finden; in den Wohngebieten gibt es zudem auch viele Sitzgelegenheiten, die von Wohnungsunternehmen zur Verfügung gestellt werden.

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Kommentare (2)

kommt in der Schweiz fast nie vor. Woran liegt das wohl? An den Menschen? Nicht nur. Die Täter müssten das Geländer mit eigener Hände Arbeit wieder aufbauen. Schöner als vorher!

Es ist eines der alljährlich wiederkehrenden Ärgernisse. Himmelfahrt, Abifeier, Silvester...noch was vergessen?
Diesmal zeitnah wohl eher zufällig durch den neugewählten Stadtvertreter Dieter Stegemann enddeckt.
Vieleicht wust er aber auch als Feuerwehrmann nur zu gut wo man suchen muß?
Ich will das mal zum Anlaß nehmen und eine Reportage des Nordkurier anregen.
Vieleicht kann man ja auch mal über die vielen fleißigen Ordnungsamtmitarbeiter/innen/diversen berichten.
Wieviel mögen es wohl sein? 10, 20 oder gar noch mehr? Täglich streifen sie unermütlich zu Fuß,per Fahrrad oder Auto durchs gesamte Stadtgebiet und sorgen für Ordnung und Sicherheit. Danke Ordnungsamt.