POLIZEIBEKANNTER SYRER

Randalierer bleibt länger in Neubrandenburger Wohnung

Eigentlich sollte in dieser Woche die Zwangsräumung erfolgen. Doch der Syrer, der seine Nachbarn in Neubrandenburg monatelang drangsalierte, bleibt vorerst – aus Termingründen.
Tobias Holtz Tobias Holtz
Der Mann wird wohl noch bis in den September hinein in seiner Wohnung bleiben dürfen.
Der Mann wird wohl noch bis in den September hinein in seiner Wohnung bleiben dürfen. Archiv
Neubrandenburg.

Die geplante Zwangsräumung der Wohnung des polizeibekannten Syrers, der im Neubrandenburger Reitbahnweg mehrfach Autos beschädigte und seine Nachbarn belästigte, kann nun doch erst in einigen Wochen erfolgen. Der Vollstreckungsauftrag sei bereits am 7. August erteilt worden und sollte eigentlich Ende dieser Woche ausgeführt werden.

Gerichtsvollzieher hat keine Zeit

Allerdings habe der zuständige Gerichtsvollzieher zurzeit keinen Termin frei, erklärt die Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft (Neuwoba) als Vermieter die Gründe für die Verzögerung. Die Wohnung des 24-Jährigen soll nun voraussichtlich zwischen dem 16. und 27. September geräumt werden.

Der Mann war in den vergangenen Monaten immer wieder aufgefallen. Im Februar zerstörte er mehrere Autos. Wenig später soll er einen Nachbarn angegriffen und geschlagen haben. Nachbarn berichteten immer wieder von Geschrei. Mittlerweile soll sich die Situation aber beruhigt haben.

Die Neuwoba zog dennoch Konsequenzen und kündigte dem Mann die Wohnung. Das ignorierte er aber, weshalb die Genossenschaft die Zwangsräumung beauftragte.

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Kommentare (11)

Vielleicht besitzt der zur Räumung verpflichtete Syrer sogar die Höflichkeit, der Gerichtsvollzieherin seinen Dank auszusprechen für den unerwarteten Aufschub, den ihm die überarbeitete Justiz gewährt hat. Ich kenne einen Gerichtsvollzieher aus dem Amtsgericht Ueckermünde, den ich frühmorgens um 07.30 Uhr mit meinem Auto an seiner Wohnung abgeholt habe, damit es ihm nicht ein zweites Mal gelingt, die Ausrede, er habe den Schuldner nicht angetroffen, erneut zu verwenden...... es hat sogar schon OGV gegeben, die wegen schleppender Verfahrensbearbeitung abgemahnt worden sind. Damals hieß allerdings der Vizepräsident des Landgerichts noch Brinkmann, und bei ihm gab es nicht das geringste Verständnis für Bummelei und Arbeitsüberlastung..... [Hinweis d.Red.: Der Name der Gerichtsvollzieherin wurde zur Wahrung ihrer Persönlichkeitsrechte gelöscht.]

Für mich klinkt es eher nach einer Ausrede. Der GV hätte sicher seine Termine umlegen können,da hier eine Dringlichkeit vorliegt. So aber wird der Syrier noch belohnt indem er vom GV Aufschub bekommen hat. Vielleicht sollte sich einmal der Vorgesetzte den Dienstplan des GV ansehen und ihm Weisung erteilen,welche Schwerpunkte er zu setzen hat.

Was sollte wichtiger sein als diesen menschen loszuwerden? Wahrscheinlich hat der Behördenmit arbeiter selbst Angst vor dem und hofft das es jemand anderes macht.

Kann der Boss von Neubrandenburg da nichtmal eingreifen?!

Ein bekannter Störenfried darf weiter an dem Ort wohnhaft bleiben, wo er eindeutig als ... bekannt ist...?

Erm... ich sage mal nichts weiter.... Wenn würde ich hier strafrechtlich verfolgt werden...

Nur noch diese Info gebe ich: Dies wäre zu anderen Zeiten.... Ach egal.... Ich sage besser nichts weiter mehr dazu...

für den Aufbau in Syrien - dort werden AK gesucht auch in der landwirtschaft - für den Gemüseexport

http://www.petra-timmermann.de/Meinung/2013/Urteil-01.08.2012-Gerichtsvollzieher-sind-keine-Beamten-mehr.html

Ich empfehle dem Zensor des NK, der in vorauseilendem Gehorsam bereits mehrmals meine Kommentare gelöscht hat, sich folgendes (gekürztes) Statement des Chefredakteurs zu Gemüte zu ziehen:

Zitat: "Demokratie braucht keine fürsorgliche Zensur" ........ findet Nordkurier-Chefredakteur Jürgen Mladek in seinem Kommentar.
Aber genau dafür ist die Meinungsfreiheit doch da! Eine Meinung zu haben und sie auch zu sagen macht doch nur Sinn, wenn auch Leute zuhören. Eine Zensur findet nicht statt, das steht so im Grundgesetz. ...... Wer Meinungsfreiheit „regeln“ will, sollte aber keine demokratische Partei führen."
Ende des ZITATS.

Was für Parteien gilt, hat erst recht Gültigkeit für Zeitungen. Zeitung hat Meinungsfreiheit nicht zu regeln, sie hat sie zu garantieren. Genau dieselben Zeitungen, die Leserkommentare löschen, reklamieren die Meinungsfreiheit für sich, wenn es juristisch gegen sie geht - siehe die Angelegenheit "Rabaukenjäger". Da wurden sogar andere Zeitungen zu Solidaritätsbekundungen aufgerufen.

eine Justizreform. Danke Frau Schwesig, danke Herr Caffer.

Muss er dann jemand töten oder ausrauben ? Kann man einen solchen Menschen einfach so auf die Straße setzen ? Wer trägt die Verantwortung dafür , dass dieser Mann nicht auf dem kürzesten Weg zur Grenze gebracht wird ? Dieser Mensch ist eine Gefahr für uns alle !!!

WIR HABEN KEINE MEHR, die kann man nicht überwachen, weil heute alles so kompliziert geworden ist. Bringt man ihn über die EHEMALIGE GRENZE, ist er schneller wieder da, als die Beamten an ihrer Dienststelle.