POLIZEI

Reichsbürger greift Feuerwehr im Einsatz an

Bei Neubrandenburg hat ein so genannter Reichsbürger versucht, Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr tätlich an ihrer Arbeit zu hindern. Da Gefahr in Verzug war, handelten die sofort.
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Die Feuerwehr wollte in Groß Teetzleben bei Neubrandenburg das Lagerfeuer eines so genannten Reichsbürgers löschen.
Die Feuerwehr wollte in Groß Teetzleben bei Neubrandenburg das Lagerfeuer eines so genannten Reichsbürgers löschen.
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Groß Teetzleben.

Ein so genannter Reichsbürger hat am Samstagabend gegen 21.30 Uhr Kameraden der Feuerwehr bei einem Löscheinsatz tätlich angegriffen. Dies geschah in Groß Teetzleben, einer kleinen Gemeinde zwischen Neubrandenburg und Altentreptow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Lagerfeuer bei Dürre

Der Tatverdächtige hatte auf einem Gelände im Ort ein Lagerfeuer angezündet. Ein Zeuge bemerkte dies und benachrichtigte die Rettungsleitstelle. Wegen des trockenen Bodens wollten etwa 15 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Groß Teetzleben das Feuer sofort löschen. Der Tatverdächtige versuchte jedoch laut Polizei, die Feuerwehrleute körperlich bei ihrer Arbeit zu behindern.

Da beim Löschen Eile geboten war, haben die Kameraden entschieden, den Tatverdächtigen für die Dauer des Löscheinsatzes festzusetzen. Ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude konnte verhindert werden. Die Kameraden blieben bei dem Übergriff unverletzt.

Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

„Reichsbürger” und „Selbstverwalter” haben nach dem aktuellen Verfassungsschutzbericht starken Zulauf und sind in Teilen zu „schwersten Gewalttaten” bereit.

Hitze und Trockenheit haben in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Wochen etliche Brände verursacht. Fast jede Feuerwehr war im Einsatz. Eine erste Zwischenbilanz des Landesfeuerwehrverbandes zeigt, was die ehrenamtlichen Helfer geleistet haben.

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Kommentare (3)

Ja Leute es ist wieder soweit, inzwischen werden Leute die die Feuerwehr beim löschen behindern schon als Reichsbürger eingestuft. Ich finde es zwar nicht richtig, bei dieser Trockenheit in der Natur ein Feuer zu machen, aber das dies schon unter Reichsbürger-Szene läuft, lässt uns alle erschaudern. [Antw.d.Red.: Ihre Herleitung ist falsch.]

War es nicht doch eher der übliche, ungeliebte Ortstrunkenbold der im Suff lauthals mal von Reichsbürgern schwadroniert? Dem kann man so mal schnell einen reinwürgen. Der ganze Artikel liest sich wie Blind-Zeitung für Arme: WIE REICHSBÜRGER UNSERE HERRLICHEN DORFWIESEN ZERSTÖREN.
"Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg" Jesses! Ein Satz wie Donnerhall, gehts auch eine Nummer kleiner?

Na sieht eher so aus, als will sich mal ein Neubrandenburger Staatsanwalt profilieren, ein Feuer, einer der die Löscharbeiten torpedierte, lasst Oberstaatsanwalt Zeisler mal ermitteln, der braucht solche Selbstdarstellenden Rollen, als Super-, Mega-, Herrgottsstaatsanwalt - denn für solche Kinkerlitzchen ist Oberstaatsanwalt Zeisler immer zu haben, vor allem strickt er aus dem Feuerchen, wahrscheinlich noch einen versuchten Mord (Massenmord) an der Bevölkerung von Altentreptow, oder er ermittelt gleich wegen versuchten Völkermord. Vorher wird er ganz rechtsgetreu Menschen zur Strecke bringen, die Staatsanwaltschaft, Polizei oder sonstige Personen öffentlich kritisieren. "Ironieaus".

Das ist aber eine gute Frage, ab wann gilt man als Reichsbürger? Hmmm, gilt man das nach dem Nordkurier schon dann, wenn man mehrere Gartenbahnmodelle gekauft hat, dazu Preiser Figuren? Hmmmm ich habe Polizeifiguren in anderen Uniformen als die aktuelle der deutschen Polizei, bin ich nun der Reichskanzler??? Die Frage müsste der Nordkurier mal klären.....

BTW: Das Posting sollte Ironie sein, soll nur zeigen, das mal wieder Polizei und Staatsanwaltschaft in Neubrandenburg eine Nummer zu groß wieder alles auffahren.......