PFERDEMARKT-KREUZUNG

Riesenbaustelle auf dem Ring stört ab Mai den Verkehr

Fast eineinhalb Jahre war Ruhe. Im kommenden Monat rücken aber wieder die Bauarbeiter an, um die Sanierung des Engels-Rings fertigzustellen. Das sorgt für einiges an Umleitungen, auch für Busfahrgäste.
Der Friedrich-Engels-Ring ist einmal rund in den vergangenen Jahren saniert worden, nur der Pferdemarkt war noch nicht dran. I
Der Friedrich-Engels-Ring ist einmal rund in den vergangenen Jahren saniert worden, nur der Pferdemarkt war noch nicht dran. In diesem Jahr ist es aber soweit. Susanne Schulz
Neubrandenburg ·

Eine ganze Weile sind die Autofahrer auf der meistbefahrenen Straße der Vier-Tore-Stadt verschont geblieben von größeren Baustellen und Staus. Nun stehen aber wieder umfangreiche Arbeiten an. Mit der Sanierung der Kreuzung am Pferdemarkt wird demnächst der letzte Ring-Abschnitt angegangen. Die anderen Bereiche waren in den vergangenen Jahren bereits umfangreich erneuert worden, was jeweils mehrere Monate in Anspruch nahm und für umfangreiche Beeinträchtigungen im Straßenverkehr sorgte.

Bis Ende 2021 soll alles fertig sein

„In Abhängigkeit von der Wetterlage wird derzeit davon ausgegangen, dass die Arbeiten im Mai 2021 beginnen und Ende 2021 abgeschlossen sind“, teilte das zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern auf Nordkurier-Anfrage mit. Die Fertigstellungskosten für den Straßenbau belaufen sich den Angaben zufolge auf rund 1,6 Millionen Euro brutto.

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Die Gesamtmaßnahme dient vor allem zur Erneuerung der Straßenanlage aufgrund des schlechten Zustandes der Fahrbahn. Vorgesehen ist darüber hinaus die Herstellung eines richtlinienkonformen Deckenaufbaues entsprechend der vorliegenden Verkehrsbelastung. Mit mehr als 30 000 Fahrzeugen am Tag ist der Friedrich-Engels-Ring die meistbefahrene Straße im Osten des Landes. Hier treffen sich mehrere Bundesstraßen.

Ohne Sperrungen wird es wohl nicht gehen

Allerdings gab es zuletzt wenigstens ein bisschen Entlastung für Neubrandenburgs größten Kreisverkehr. Dafür sorgten die Fertigstellung des ersten Abschnitts der Ortsumgehung sowie die Errichtung der Johannesrampe, welche die Demminer Straße nördlich vom Pferdemarkt mit der Johannestraße verbindet. Durch die Bauarbeiten am Pferdemarkt soll auch eine Verbesserung der vorhandenen Oberflächenentwässerung erreicht werden. Rad- und Gehwege werden zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wiedererrichtet und erweitert.

Ohne Sperrungen kommt man dabei nicht aus. „In den einzelnen Bauphasen sind teilweise Umleitungen und/oder Fahrstreifenreduzierungen erforderlich“, heißt es seitens des Landesamts. Als Umleitungsstrecke wird vorrangig die Ortsumgehung genutzt. Teilverkehre in den einzelnen Bauphasen werden den Angaben zufolge über die Johannesrampe/-straße umgeleitet. Die Kreuzungsampeln an den erforderlichen Umleitungsstrecken würden entsprechend dem zusätzlichen Verkehrsaufkommen durch den Umleitungsverkehr „so weit wie möglich je Bauphase optimiert“.

Bushaltestelle wird an Schwanenteich verlegt

Neben Autofahrern müssen sich auch die Nutzer der Stadtbusse umstellen. Für die gesamte Bauzeit sollen laut Straßenbauamt für die Bushaltestellen am Rathaus Ersatzhaltestellen am Friedrich-Engels-Ring Höhe Schwanenteich eingerichtet werden. Der Busverkehr müsse teilweise entsprechend den Fahrrouten und der jeweiligen Bauphase über die Große Krauthöferstraße umgeleitet werden, heißt es.

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