INTERNET-PHÄNOMEN

"Riot-Hipster" checkt die Ringbaustelle in Neubrandenburg

Überall wo die Gesellschaft in ihren Grundfesten bedroht ist, taucht er auf, der #RiotHipster. Trotz Termindruck hat er es jetzt endlich auch nach Neubrandenburg geschafft.
Der "Riothipster" in Neubrandenburg. Die Grafikabteilung vom Nordkurier war ihm bei seiner Reise behilflich.
Der „Riothipster” in Neubrandenburg. Die Grafikabteilung vom Nordkurier war ihm bei seiner Reise behilflich. Nordkurier-Montage Ulrike Kielmann
Neubrandenburg.

Seit dem G20-Gipfel in Hamburg hat der unter dem Hashtag „#Riothipster” bekannte Mann jede Menge zu tun. Denn nachdem ein Bild von ihm während der Proteste für jede Menge Hohn und Spott im Internet sorgte, „reiste” er praktisch um die Welt.

Auch von der Ringbaustelle in Neubrandenburg und deren Auswirkungen auf das Wohlergehen der Menschen hatte der „Riothipster” offenbar gehört. Stau. Stau. Stau. Und immer diese Buddelei. Aber die Baustelle ist nicht nur ein verkehrstechnisches Nadelöhr, sondern bedroht unsere freifahrtliebende Gesellschaft in ihren Grundfesten. Danke Mr. Hipster, dass Du darauf aufmerksam machst!

 

Das Orginalbild sieht übrigens so aus:

Grund für die Belustigung der Twitter-User: Der Mann hatte im Hamburger Schanzenviertel vor brennender Kulisse ein Selfie von sich gemacht – während im Hintergrund der Krawallmob tobte. Der Bart bestens gestuzt. Die Frisur tiptopp. Die Brust stolz geschwellt. Das iPhone im Anschlag. Das perfekte Protest-Selfie eines vermeintlichen Kapitalismuskritikers.

Viele Nutzer zweifelten an, ob das Foto überhaupt echt ist. Das Originalfoto hat laut Spiegel Online aber ein österreichischer Journalist gemacht, der dem Magazin bekannt sein soll und die Echtheit des Bildes bestätigte. Er betonte außerdem, dass sich der abgebildete Mann nicht an Sachbeschädigungen beteiligt und auch keine Gegenstände ins Feuer geworfen habe.

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