„BOSS VON NEUBRANDENBURG”

Rocker will bei Messerangriff aus Notwehr gehandelt haben

Der selbsternannte "Boss von Neubrandenburg" hat nach einem Messerangriff blutige Details veröffentlicht. Laut Polizei sei der zweite Beteiligte der Tat in der Ostststadt ein 39-jähriger Deutscher gewesen. Er musste notoperiert werden.
Tobias Holtz Tobias Holtz
Nach der Messerstecherei in Neubrandenburg laufen die Ermittlungen.
Nach der Messerstecherei in Neubrandenburg laufen die Ermittlungen. ZVG
Neubrandenburg.

Nach der Messerstecherei am Samstagabend in der Neubrandenburger Oststadt hat sich der selbsternannte „Boss” unter dem Pseudonym „Alphonse Capone” am Sonntag auch im Internet auf Facebook zu dem Vorfall zu Wort gemeldet.

Mit Bezug auf den Nordkurier-Artikel über den Vorfall schrieb er, es gehe ihm gut. Er habe aus Notwehr gehandelt. „Ich weiß nicht, wo ich überall zugestochen hab, aber es war nicht gewollt.” Ein Angreifer habe ihn zunächst mit den Fäusten angegriffen, was er auch erwidert habe. Dann seien ein Baseballschläger und ein Messer zum Einsatz gekommen. Das ganze sei „ein ziemlich feiger Akt.”

Männer gingen aufeinander los

Von einer Augenzeugin erfuhr der Nordkurier, dass sich die beiden Männer auf dem Supermarktparkplatz kurz gesehen hätten und dann direkt aufeinander losgegangen seien. „Wer von den beiden angefangen hat, konnte ich nicht erkennen. Es ging alles sehr schnell”, so die Frau immer noch sichtlich aufgelöst.

Der Clan-Boss sei bei der Auseinandersetzung an den Händen und Armen verletzt worden. „Der andere Mann hatte Stichverletzungen in der Brust und sehr stark geblutet. Ich bin sofort hingelaufen, um ihm Erste Hilfe zu leisten”, betonte die Augenzeugin. Sogar Kinder, die bei dem schönen Wetter abends noch auf dem benachbarten Spielplatz spielten, hätten diesen schrecklichen Vorfall mitansehen müssen.

Polizei macht zunächst nur wenige Angaben

Die Behörden äußerten sich am Sonntagmittag erstmals in einer schriftlichen Erklärung zu dem Fall. Polizei und Staatsanwaltschaft erklärten gemeinsam, an der Tat beteiligt gewesen seien ein 31-Jähriger Mann türkischer Abstammung – hierbei handelt es sich Nordkurier-Informationen zufolge um den selbsternannten Rocker-„Boss”. Der zweite Beteiligte der Tat sei ein 39-Jähriger Deutscher gewesen. Sie seien in Streit geraten und hätten jeweils mehrere Stich- und Schnittverletzungen davongetragen. „Der Auslöser der Tat ist bisher nicht bekannt. Motiv- Hintergründe sowie der Tathergang müssen noch ermittelt werden”, heißt es in der kurzen Erklärung.

Der 39-Jährige habe noch am Sonnabend notoperiert werden müssen, befinde sich inzwischen aber außer Lebensgefahr. Weitere Angaben sollen erst am Montag gemacht werden. Somit bleibt insbesondere offen, ob einer oder beide Beteiligten der Tat in Untersuchungshaft genommen wurden oder werden.

Zeugenaufruf der Polizei: Wer hat den Vorfall beobachtet?

Polizei und Staatsanwaltschaft bitten Augenzeugen des Falls, sich bei den Ermittlern zu melden unter Telefon 0395-55822223

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Kommentare (8)

...dann beleidige ich und anschließend fahre ich mit 'nem Messer zum Supermarkt;
aber Schuld hat das böse Umfeld in Neubrandenburg.

Das ist ja peinlich; wenn so einer auf freiem Fuß in Neubrandenburg bleiben darf, ist das Fahrlässigkeit der Justiz und sicher für andere einen Grund Neubrandenburg zu meiden.
Soll er besser nach Berlin zurück, wenn er kann...

... Männer kämpfen mit ihren eigenen Mitteln, sie benutzen keine Gegenstände...
Sagt derjenige, der sich mit Pistolen präsentiert!

bei eurer Regierung für diese Auswüchse - schafft die doppelte Staatsbürgerschaft ab und reformiert D gründlichst - incl. Regierung nicht Zeit gemäß und nicht tragbar

Es gab zeiten, da wurde mit solchen ganoven kurzer prozess gemacht. Heute hat die polizei und justiz angst vor den clans und wartet immer erst eine einsatzbefehlsschulung ab. Es wird höchste zeit damit in diesem land wieder recht und gesetz einziehen und andere aus.

Einfach verbieten diese ganzen Rockergangs (Bandidos, Hells Angels und wie das Verbrechergesindel sonst noch heißt). Zumindest sind das alles kriminelle Vereinigungen und können so eingeknastet werden. Besser noch alle als terroristische Vereinigung verbieten. Dann ist der Knastaufenthal noch was länger.

brauchen hier so ein [Anm.d.Red. Beleidigung gelöscht.] nicht und wollen es auch nicht bis vor 3 jahren war deutschland einer der sichersten länder der welt ....
die politik muss reagieren sonst reagiert der mündige bürger und es wird zeit denn was sich hier einige von muttis goldstücke rausnehmen unvorstellbar und es sind nicht nur einzelfälle
und die hiesige presse bietet dem sogenannten boss noch eine plattform das ist ein schmierentheater bester güte :-))

er wird auch mal eines Tages ungewollt irgend wo gegenlaufen. Die dürfen Sozialleistungen missbrauchen, da traut sich keiner was zu sagen, da haben die Ämter angst.

Das ist ja der springende Punkt, weil sie alle Angst haben wird nichts unternommen. Lieber dulden sie sowas, als gelyncht zu werden. Es kann ja wohl nicht sein, dass solche Clans Deutschland erobern. Wenn das so weiter geht, steht morden jeden Tag an der Tagesordnung.