INTERVIEW MIT CHRISTOPH FISCHER

Routinier heiß auf Pokal-Kracher FCN gegen Hansa Rostock

Christoph Fischer weiß, wie man den FC Hansa Rostock besiegt. Schon 2014 war er beim Sieg im Ostseestadion dabei. Im Interview spricht er über damals und heute.
Dennis Bacher Dennis Bacher
Ein Bild, wie man es sich am Mittwochabend wieder wünschen würde: Jubelnde FCN-ler nach dem Sieg gegen Rostock vor fünf Jahren.
Ein Bild, wie man es sich am Mittwochabend wieder wünschen würde: Jubelnde FCN-ler nach dem Sieg gegen Rostock vor fünf Jahren. Andy Buenning
Neubrandenburg.

Mittlerweile liegt das Neubrandenburger Husarenstück gegen den FC Hansa Rostock fast schon fünf Jahre zurück. Es war der April 2014, als die Oberliga-Truppe des 1. FC Neubrandenburg im Landespokal-Halbfinale im Ostseestadion gewann. FCN-Abräumer Christoph Fischer zählte beim 2:1-Überraschungserfolg an der Ostseeküste zur Formation. Auch am Mittwoch wird Fischer wohl wieder in der Startelf stehen. Dann trifft der FCN im Pokal-Viertelfinale erneut auf den Drittligisten – diesmal vor heimischer Kulisse.

Am Mittwoch ist es so weit: Pokal-Viertelfinale gegen Hansa Rostock. Welches Gefühl überwiegt dieser Tage bei Ihnen?

Vorfreude! Die Lust auf das Match ist in der Mannschaft absolut zu spüren. Die Jungs sind heiß, gerade nach den genialen Schlussminuten vom Sonnabend. Wir haben keinerlei Angst vor der Aufgabe.

Hansa Rostock ist, im Gegensatz zum FCN, eher wackelig in die Rückrunde gestartet. Wie groß ist die Hoffnung, den Favoriten zu stürzen?

Ich bin niemand, der auf den Fußballplatz geht und sagt: Heute verlieren wir. Wir sind natürlich der Underdog. Für uns geht es letztendlich darum, die Truppe aus Rostock so gut es geht zu ärgern. Die Anteile die wir am Spiel bekommen, wollen wir nutzen.

Eine ähnliche Situation gab es bereits im Februar 2014. Damals war der FCN im Halbfinale des Landespokals in Rostock zu Gast und gewann. Welche Faktoren waren für den Überraschungserfolg entscheidend?

Ganz klar: Die frühe rote Karte der Hanseaten nach einer Notbremse an Daniel Nawotke. Außerdem habe ich zuletzt noch einmal die Aufstellungen von damals durchgeguckt. Auf Seiten der Rostocker spielte zum Beispiel ein Henry Haufe, der ansonsten nur in der Reserve aktiv war. Wir sind damals absolut unterschätzt worden.

Diesmal spielt der FCN zu Hause. Ein Vorteil?

Daheim ist immer schöner als auswärts. Mit den eigenen Fans im Rücken, wollen wir mit 120% dagegen halten und den Kampf annehmen. Wir spielen unter Flutlicht. Wenn jetzt noch das Wetter mitmacht, könnte das wirklich ein unvergessener Fußballabend werden.

Wie oft denken Sie noch an den Sieg von 2014 zurück?

Je näher das Viertelfinale rückt, desto häufiger denke ich an die Partie. Und auch wenn die Vorzeichen diesmal anders sind, zumal wir vor fünf Jahren in der Oberliga spielten, denke ich dennoch, dass wir auch diesmal nicht ganz chancenlos sind.

Letzte Chance auf Vorverkauf-Tickets

Karten für den Pokalkracher gegen Hansa Rostock können noch bis Dienstagabend im Vorverkauf für zehn Euro, ermäßigt fünf Euro, erstanden werden. Für Club-Fans gibt es die Tickets im VZN (HKB) in Neubrandenburg und bei „Sporttreff Fischer“ in Altentreptow.

Anpfiff: Mittwoch, 6. März, 19 Uhr im neu.sw-Stadion

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Kommentare (1)

Nichts gegen den FC Neubrandenburg. Aber wenn man schon wieder liest, Hinweis zum Parken des Pokal Spiels am Mittwoch. Typisch Neubrandenburg. Wacht endlich mal auf.