Raumfahrttage
Russischer Rekord-Raumfahrer besucht Neubrandenburg

Der russische Kosmonaut Gennadi Padalka kommt nach Neubrandenburg.
Der russische Kosmonaut Gennadi Padalka kommt nach Neubrandenburg.
raumfahrt concret

Gennadi Padalka war bisher am längsten im Weltraum. Zu den „Tagen der Raumfahrt“ kommt er nach Neubrandenburg. Dabei soll auch über Außerirdische gesprochen werden.

Der russische Raumfahrer Gennadi Padalka, der bisher am längsten im Weltraum unterwegs war, wird ab Sonnabend zu den „Tagen der Raumfahrt“ in Neubrandenburg erwartet. Der 60-Jährige weilte mehrfach auf der internationalen Raumstation Mir und war bei fünf Flügen insgesamt 878  Tage im Weltraum unterwegs, wie Uwe Schmaling als Organisator der traditionellen Raumfahrtveranstaltung am Montag in Neubrandenburg mitteilte. Die Tage der Raumfahrt finden vom 22.  bis 25. November in Neubrandenburg und Neustrelitz statt.

Neben Weltrekordler Padalka können sich die Fans der Raumfahrt am Wochenende in Neubrandenburg auch auf die Geschichten von Eberhard Zöllner freuen. Der Mann, der vor 40 Jahren als „Ersatz“ für den ersten Deutschen im Weltall, Sigmund Jähn, galt, wird am Sonnabend in der Hochschule einige Anekdoten zum Besten geben, freut sich Schmaling.

Auf der Suche nach außerirdischem Leben

Die traditionsreichen „Tage der Raumfahrt“ in Neubrandenburg werden bereits am Freitag eröffnet, im „Hotel am Ring“ soll es dann außerirdisch zugehen. „In Vorträgen und Diskussionen geht es dann tatsächlich um die Frage, ob wir allein im All sind und um die Existenz schwarzer Löcher“, so Schmaling weiter.

Padalka werde mit rund 100 Schülern des Neustrelitzer Gymnasiums über die Lage in der Raumfahrt sprechen, hieß es weiter. Am Wochenende werden auch Felix Huber vom DLR-Astronautentraining in Oberpfaffenhofen, der Leiter der Raumfahrtsparte von Airbus (Bremen), Oliver Juckenhövel, sowie Zukunftsforscher Karlheinz Steinmüller aus Berlin erwartet.

Die Veranstaltung wird vom Neubrandenburger Journal „Raumfahrt concret“ zusammen mit der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA und der DLR-Außenstelle Neustrelitz organisiert.