NORDKURIER-TALK

Russland – Freund oder Feind?

Wolf, Russland, Lügenpresse, Ossi und Wessi – Schlagwörter, die viele Menschen immer wieder beschäftigen. Bei der Nordkurier-Redezeit sollen Leser und Experten regelmäßig darüber debattieren.
Frank Wilhelm Frank Wilhelm
Werner Schulz und  Robby Scholz diskutieren bei der Nordkurier-Redezeit am 18. März die Frage: „Russland – Freund oder Feind?”
Werner Schulz und Robby Scholz diskutieren bei der Nordkurier-Redezeit am 18. März die Frage: „Russland – Freund oder Feind?” Montage: NK
Neubrandenburg.

Was soll mit den Wölfen passieren? Lügenpresse – wahr oder gelogen? Ossi und Wessi – wann sind wir endlich ein Volk? Diese und viele andere Fragen stellen sich viele von uns immer wieder. Darüber diskutieren wir beim Abendbrot, mit den Kollegen und in der Zeitung. Künftig wollen wir über die Themen der Zeit mit Ihnen auch bei der „Redezeit: Der Nordkurier-Talk” debattieren. Das öffentliche Podiumsgespräch mit Experten soll künftig regelmäßig stattfinden.

Wir starten am 18. März im Neubrandenburger Restaurant „Berlin” mit einem Dauerbrenner: Das Verhältnis zwischen dem Westen und Russland. „Russland – Freund oder Feind?”, so die spannende Frage, die wir unseren beiden Experten zum Start der „Redezeit” stellen. Zugesagt haben Robby Scholz und Werner Schulz. Scholz (Jahrgang 1961) ist Vermessungsingenieur und reist aus beruflichen Gründen regelmäßig nach Russland.

Er meint: „Während Russland Deutschland noch als Partner sieht, kann man hierzulande wohl eher von einem zerütteten Verhältnis sprechen.” Deutschland sei durch die Einbindung in die Außenpolitik der EU und der Nato nicht frei in seiner Außenpolitik. Das wirke sich auch auf die Beziehungen zu Russland aus. „Teile von Wirtschaft und Bevölkerung hegen meiner Meinung nach zunehmend wieder den Wunsch nach einem entspannteren Verhältnis zu Russland. Die Politik hingegen betrachtet Russland kritisch”, sagt Robby Scholz.

„Vertrauen auf dem Nullpunkt”

Werner Schulz (geboren 1950) ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, er war Mitglied des Bundestags und des Europäischen Parlaments. Er gilt als scharfer Kritik der Politik von Wladimir. „Das Vertrauen der EU gegenüber der russischen Regierung unter Putin ist auf dem Nullpunkt”, sagt er. „Das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland sowie der EU ist seit der Krimannexion, dem hybriden Krieg im Donbass, dem Abschuss der Passagiermaschine MH 17, dem Giftgasanschlag im englisch Salisbury, den Cyberangriffen auf den Bundestag, der Blockade der Meerenge von Kertsch, der Verletzung des IFN-Vertrags äußerst angespannt und schwierig”, so Schulz weiter.

Moderiert wird der Nordkurier-Talk von den beiden Redakteuren Sirko Salka und Frank Wilhelm. Das Forum beginnt am 18. März um 18.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr). Der Eintritt kostet 9,50 Euro. Aufgrund der begrenzten Platzzahl im Restaurant „Berlin” bitten wir um eine telefonische Anmeldung unter 08004575033

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