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Dumbo steht wieder

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Rutschelefant zieht demnächst in den Kulturpark

Sven Pietsch, Mike Neumann, André Kolbe und Ronny Bergemann (von links) haben in den vergangenen Wochen an dem Betonelefanten gearbeitet. Jetzt sieht er schon richtig flott aus.
Sven Pietsch, Mike Neumann, André Kolbe und Ronny Bergemann (von links) haben in den vergangenen Wochen an dem Betonelefanten gearbeitet. Jetzt sieht er schon richtig flott aus.
Anke Brauns

Was gab er doch für ein trauriges Bild ab, beschädigt auf der Seite liegend. Nun sind Rüssel und Stoßzähne wieder vorzeigbar.

Neubrandenburgs Dumbo ist schon fast so schön wie in alten Zeiten. Er steht auf seinen vier kräftigen Beinen, die Stoßzähne sind wieder ganz und dürften dank Reparaturmörtel und Bewehrung ohne Weiteres halten, wenn sie erklettert werden. Die vielen abgeschlagenen Ecken und ausgebrochenen Stellen wurden ergänzt und gespachtelt, das Innere des Rüssels mit einem speziellen Harz beschichtet. Das rutscht besser als auf blankem Beton. Dumbo, der noch vor Wochen traurig auf der Seite lag, ist fast nicht wiederzuerkennen.

Das Bienchen für diese umfangreichen Arbeiten darf sich die Firma Henschel anstecken. Vier Mitarbeiter des Unternehmens für Bautenschutz und Innenausbau haben „kleckerweise“ über Wochen immer wieder an dem Rutschelefanten gearbeitet, der sich noch auf einem Betriebshof in der Pawlowstraße befindet, bald aber im Kulturpark aufgestellt werden soll. „Wir haben die Arbeiten gesponsert. Wir hatten in der Zeitung gelesen, dass der Elefant so traurig rumliegt. Und da unsere Firma dieses Jahr 25 Jahre alt wird, dachten wir, wir tun mal was Gutes für die Stadt“, erklärt Sven Pietsch, einer der Geschäftsführer. Und die Firma Henschel ist bei Weitem nicht die einzige, die sich an der Aktion „Neubrandenburger retten Dumbo“ beteiligt.

Fundament braucht seine Zeit

Vor der Aufstellung im Kulturpark muss das Fundament her – ebenfalls eine gesponserte Leistung. An dieser Stelle hakt’s aber noch, so dass es mit einer Einweihung zum Kindertag  nichts wird, wie Stefan Lehmann sagt. Die Stellfläche muss nach dem Gießen gut drei Wochen austrocknen.

Ursprünglich stand der Elefant im Innenhof des Wohnquartiers Röntgen-/Curie-Straße. Bei der Neugestaltung des Areals wurde er abgebaut und in der Pawlowstraße gelagert, wo ihn Neubrandenburger vor mehr als einem Jahr entdeckten und eine Spendensammlung zur Sanierung starteten. 

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