POLIZEI

Schleicht ein mutmaßlicher Dieb durch Altentreptow?

Erst als ein Zeuge die Polizei wiederholt auf den Mann aufmerksam machte, rückte diese an. Doch nach einer kurzen Befragung ließen sie ihn laufen. Warum?
Altentreptow ·

Aufmerksame Anwohner haben in den vergangenen zwei Wochen wiederholt beobachtet, wie ein verdächtiger Mann durch Altentreptow schleicht und sich an geparkten Autos zu schaffen macht. „Er hat an den Türen gezogen, um zu prüfen, ob sie auch wirklich verschlossen sind. Einmal versuchte er es sogar an unserer Wohnungstür. Die Überwachungskamera auf dem Hof hat alles festgehalten. Ich habe natürlich sofort die Polizei darüber informiert, die sich aber leider nie blicken ließ“, berichtet ein Treptower gegenüber dem Nordkurier.

Erst als die Beamten erneut einen Hinweis von Zeugen erhielten, dass derselbe Mann gerade dabei ist auf einem Discounter-Parkplatz in der Bahnhofstraße in einen fremden Transporter einzusteigen, seien sie zum Tatort gefahren.

„Doch nach einer kurzen Befragung ließen sie ihn laufen, obwohl er anhand unserer privaten Kameraaufzeichnungen eindeutig hätte identifiziert werden können. Er trug an dem Tag sogar die gleiche Kleidung und hatte sich wieder ein Fahrzeug herausgepickt, das nicht abgeschlossen war“, betont der Treptower, der bei dem Vorfall auch zugegen war. Für ihn sei die Reaktion der Beamten deshalb überhaupt nicht nachvollziehbar.

Keinerlei Indizien für strafbare Handlung

Wie die Pressestelle der Polizeiinspektion Neubrandenburg auf Anfrage mitteilte, hätten keinerlei Indizien für eine strafbare Handlung des tunesischen Staatsbürgers vorgelegen. „Die Einsatzkräfte haben den Verdächtigen zunächst in Gewahrsam genommen, weil er augenscheinlich angetrunken war. Beim Atemalkoholtest wurde ein Wert von 1,4 Promille festgestellt. Der Mann ist wegen diverser Diebstahldelikte zwar bereits polizeibekannt, aber in dem konkreten Fall konnten wir ihm nichts nachweisen. Die Aussage eines Zeugen reicht dabei nicht aus“, erklärte eine Sprecherin.

Sie könne durchaus verstehen, dass die Bürger deswegen beunruhigt sind. Der Polizei sei auch sehr daran gelegen, solche potenziellen Täter dingfest zu machen. „Aber wir benötigen eben stichhaltige Anhaltspunkte wie Aufbruchspuren oder Ähnliches, die eine Festnahme rechtfertigen würden“, hieß es von der Polizeiinspektion.

Deswegen appelliert die Polizei an die Bürger lieber einmal mehr darauf zu achten, die Türen nach dem Verlassen des Fahrzeugs oder der Wohnung zu verriegeln. Für die Altentreptower bleibt dennoch die große Sorge bestehen, dass der Mann schon bald einen neuen Einbruchsversuch wagt und dabei dann auch Erfolg haben könnte.

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Kommentare (3)

und selbst wenn, der sogenannte Rechtsstaat macht sich immer mehr lächerlich. Irgendwann kann man wahrscheinlich auch bei roter Ampel fahren solange noch nichts passiert ist. Aber nein da kann ja in Form eines Bußgeldes Geld verdient werden also das geht dann doch nicht.

scheint es nicht zu gelingen, dem Mann sein Fehlverhalten klarzumachen. Eigentlich ist es ja das übliche, nachsichtige und tolerante Ritual, mit dem man schon Clans, Gangs und kriminelle Einzeltäterkarrieren erfolgreich gefördert hat. Erst lobt man die kulturelle Vielfalt, dann wird beschwichtigt und verharmlost, Toleranz und Rücksicht für kulturelle Unterschiede, verstärkt durch Traumatisierung gefordert, Rundumschläge mit Begriffen, Rassismus, Fremdenhaß und rechte Gesinnung geführt und irgendwann wundert man sich wieder über das Ergebnis. Wenn jemand (und das unabhängig von Hautfarbe, Religion oder Herkunft!!!!)mehrmals auffällig wird, dann müßte es eine gesetzliche Grundlage geben, solche Typen für einige Tage aus dem Verkehr zu ziehen, als letzte Warnung.

Das Verhalten und die Staatsbürgerschaft des Verdächtigen kenne ich aus der Oranienburger Straße in Berlin.
Scheint wohl aus der selben Anstalt seines Heimatlandes abgeschoben worden zu sein. Der war auch "verhaltensorginell"...