BUNDESPOLIZEI ERMITTELT

Schottersteine auf Schienen gelegt

Die Polizei ermittelt in Neubrandenburg wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und warnt vor möglichen Folgen.
Die Polizei sucht Verdächtige, die am Mühlendamm Steine auf die Schienen legten.
Die Polizei sucht Verdächtige, die am Mühlendamm Steine auf die Schienen legten. Fabian Henke
Neubrandenburg.

Vielleicht ist Neubrandenburg am Wochenende nur um Haaresbreite an einem Zugunglück vorbeigeschrammt. Bislang unbekannte Täter haben am vergangenen Sonnabend am Mühlendamm in Neubrandenburg mehrere Schottersteine auf die Schienen gelegt, teilte die Bundespolizei erst am Montag mit. Die Regionalbahn, die von Neubrandenburg in Richtung Burg Stargard unterwegs war, überfuhr die auf rund einen Meter gelegten Steine. Verletzt wurde zum Glück niemand, hieß es weiter. Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht Zeugen: Wer hat Sonnabend zwischen 18 Uhr und 18.40 Uhr verdächtige Personen gesehen, die sich an den Gleisen am Mühlendamm aufgehalten haben? Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Stralsund unter der Telefonnummer: 03831 284320 entgegen.

Die Polizei warnt eindringlich: Solche Taten sind keine Kavaliersdelikte, die Folgen können schwerwiegend sein. Aufgelegte Schottersteine können unter Umständen zum Entgleisen von Zügen führen. Darüber hinaus werden die Steine oder Steinsplitter beim Überfahren wie Geschosse in alle Richtungen geschleudert, wodurch lebensbedrohliche Verletzungen herbeigeführt werden können. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei nochmals ausdrücklich darauf hin, dass der Aufenthalt an und auf Bahnlagen lebensgefährlich ist. Eltern werden gebeten, ihre Kinder über diese Gefahren besonders aufzuklären und zu sensibilisieren.

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