Groß und grün ist die Fläche gegenüber der Neuen Friedländer Gesamtschule. Hier ist ein Senioren-Wohndorf geplant. 
Groß und grün ist die Fläche gegenüber der Neuen Friedländer Gesamtschule. Hier ist ein Senioren-Wohndorf geplant. Anke Brauns
Kürzlich konnten sich Interessenten im Prenzlauer Senioren-Wohndorf umsehen. Die ersten Bewohner sind inzwischen eingezogen. 
Kürzlich konnten sich Interessenten im Prenzlauer Senioren-Wohndorf umsehen. Die ersten Bewohner sind inzwischen eingezogen. Claudia Marsal
Dirk Weise, Inhaber eines Pflegedienstes, mit seinen Seniorndorf-Plänen für Prenzlau, die inzwischen realisiert werden. 
Dirk Weise, Inhaber eines Pflegedienstes, mit seinen Seniorndorf-Plänen für Prenzlau, die inzwischen realisiert werden. Claudia Marsal
Kürzlich konnten sich Interessenten im Prenzlauer Senioren-Wohndorf umsehen. Die ersten Bewohner sind inzwischen eingezogen. 
Kürzlich konnten sich Interessenten im Prenzlauer Senioren-Wohndorf umsehen. Die ersten Bewohner sind inzwischen eingezogen. Claudia Marsal
Neues Senioren-Wohnprojekt für Friedland

Schule soll ein Dorf als Nachbarn bekommen

Wohin, wenn man im Alter Betreuung und Pflege braucht? Einrichtungen gibt es jede Menge, ständig kommen neue dazu. Ein Pflegefachmann hat mit einem Seniorendorf ein besonderes Modell entwickelt, das er auch in Friedland verwirklichen will.
Friedland

In Friedland gibt es Pläne für die Errichtung eines sogenannten Seniorendorfes. Entstehen soll es dort, wo sich zwischen der Neuen Friedländer Gesamtschule (nfg) und dem Eigenheimgebiet noch eine große grüne Fläche zwischen Beyer- und Koeppler-Straße erstreckt. Der Standort mit Wohnsiedlung und Schule in der Nachbarschaft sei für sein Projekt bestens geeignet, die Anlage müsse dorthin, wo „wirklich Leben ist“, sagt Dirk Weise, der in Prenzlau eine Sozialstation betreibt und dort auch ein solches Senioren-Wohndorf verwirklicht. Die ersten Bewohner seien bereits eingezogen, sagt er.

Für die Stadt Friedland wäre das ein Glücksfall, sie könnte das gesamte Areal in der Größe von 10 000 Quadratmetern auf einmal verkaufen. „Die würden wir sonst ewig nicht loswerden“, sagte Bauamtsleiterin Sigrid Häberer bei der jüngsten Bauausschusssitzung. Man wolle dem Betreiber möglichst keine Beschränkungen in der Bauweise auferlegen. Und wenn es nach der Verwaltung geht, kommt die Stadt dem Investor auch beim Kaufpreis entgegen.

Entscheidung über Preis liegt bei Stadtvertretung

Wie weit – da wollen die Abgeordneten aber auch noch ein Wörtchen mitreden, wie es in der Sitzung hieß. Schließlich habe die Stadt das Areal erschlossen und dafür bezahlt. Die Entscheidung liege natürlich bei der Stadtvertretung, so die Bauamtsleiterin. Die Kommunalaufsicht müsse dem ja ebenfalls zustimmen. Der Kaufantrag liege jedenfalls vor und die Finanzierung scheine geklärt zu sein. Die Stadt muss nun allerdings den Bebauungsplan ändern, weil im bestehenden schon Baugrenzen festgelegt sind. Schließlich war ursprünglich geplant, dort weitere Eigenheime zu bauen, es entstand aber nur ein Haus. Die Planänderung bezahlt der Käufer.

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