Jarmen hat es vorgemacht und einen schwimmenden Anlegesteg bauen lassen, der sich dem aktuellen Wasserpegel der Peene anpasst.
Jarmen hat es vorgemacht und einen schwimmenden Anlegesteg bauen lassen, der sich dem aktuellen Wasserpegel der Peene anpasst. Stefan Hoeft
Wassertourismus

Schwimmende Stege für Paddler an der Tollense geplant

Altentreptow möchte seine Stege an der Tollense auf völlig neue Beine stellen, damit der schwankende Wasserstand für die Kanuten nicht länger zum Problem wird.
Altentreptow

Die Kreisstadt Neubrandenburg ist momentan dabei gemeinsam mit Altentreptow und den umliegenden Gemeinden ein neues Tourismuskonzept für den Tollensesee und die Tollense zu erarbeiten. Im Vordergrund stehen dabei unter anderem Verbesserungsmöglichkeiten für Wasserwanderer, die gerade in den Sommermonaten die Region mit ihrem schwimmbaren Untersatz erkunden.

Und was die jetzigen Anlegestellen betrifft, hat die Tollensestadt tatsächlich Nachholbedarf, wie Claudia Ellgoth beim jüngsten Bauausschuss deutlich machte. „Je nachdem wie der Wasserstand gerade ist, haben die Kanuten an den Stegen Probleme beim Ein- und Aussteigen. Das muss sich in Zukunft unbedingt ändern”, so die Altentreptower Bürgermeisterin.

Schwimmende Stege im Visier

Die Verwaltung möchte sich bei den neuen Stegen an Jarmen orientieren, wo vor kurzem am Hafen von einer Spezialtiefbaufirma eine schwimmende Variante errichtet wurde, die sich aufgrund ihrer Ponton-Bauweise dem jeweiligen Pegel anpasst. Insgesamt werden nach Angaben der Verwaltung vier bis fünf dieser „Schwimmstege” im Uferbereich von Altentreptow bis nach Klatzow benötigt. In Abstimmung mit dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte (StALU) wäre auch eine Verlegung der jetzigen Standorte denkbar.

„Wir haben uns für die Anschaffung und die Anbringung der Stege auch schon mehrere Angebote eingeholt. Über das Leaderprogramm für Kleinprojekte könnte es zusätzlich eine 80-prozentige Förderung geben. Auf jeden Fall werden wir vor Ablauf der Frist Ende Oktober einen Antrag stellen und hoffen natürlich von der Jury berücksichtigt zu werden”, erklärte die Rathauschefin.

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