KONZERT IN NEUBRANDENBURG

Scooter-Fans klagen über leise Musik und warmes Bier

Das Scooter-Konzert in Neubrandenburg hat zahlreiche Fans begeistert. Viele klagten jedoch über die Lautstärke – die zu gering war. Und es gab noch weitere Kritikpunkte.
Thomas Beigang Thomas Beigang
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Gut zu sehen, aber schlecht zu hören: H.P. Baxxter
Gut zu sehen, aber schlecht zu hören: H.P. Baxxter Felix Gadewolz
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Neubrandenburg.

6000 Fans wollten das Konzert der Band Scooter – einst Vorreiter der elektronischen Musik in Deutschland – an der Neubrandenburger Stadthalle sehen. Aber auch vor den Absperrungen waren zahlreiche Zuhörer versammelt, dort hatten es sich Hunderte bei Sekt, Bier und Snacks auf mitgebrachten Decken und Stühlen bequem gemacht. Drinnen hatten es die Bierpreise übrigens in sich: Fünf Euro kostete ein Pils.

Und das war nicht der einzige Kritikpunkt der Fans. Zwar war der Jubelschrei riesengroß und laut, als nach 21 Uhr Pyrotechnik an der Bühne zündete und die Band jede Menge Techno-Dröhnungen verteilte. Doch: Nicht laut genug, nach Ansicht einiger. Schon die Vorband, das DJ-Projekt „Gestört aber geil“ sei zu leise gewesen, bemängeln Ohrenzeugen.

Die Ex-Neubrandenburgerin Stefanie Materne, die aus der Schweiz zum Open-Air-Wochenende reiste, hatte noch mehr zu monieren. Zu wenige Toiletten für so viele Gäste und zu warme Getränke. Zudem sei es fast unmöglich gewesen, ein Taxi für die Rückfahrt zu bestellen, schreibt sie dem Nordkurier einen Tag nach dem Konzert.

Vor dem Gelände hingegen war die Stimmung ausgezeichnet. Dort profitierten nicht nur die Zuhörer, sondern auch einige Flaschensammler. Einer, der seine Beute kaum noch tragen kann, wagte eine Schätzung. „60 Euro bestimmt“, so der Mann mit dem Ziegenbärtchen, schleppe er da gerade mit sich herum.

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