CORONA-BESCHRÄNKUNGEN

Seenplatte setzt Frist für Einreiseverbot

Wer eine Zweitwohnung in der Mecklenburgischen Seenplatte besitzt, darf noch einreisen. In einigen Tagen wird aber auch das wegen der hohen Corona-Fallzahlen untersagt
dpa
Noch bis zum 21. Januar ist Besitzern von Zweitwohnungen die Einreise in den Kreis Mecklenburgische Seenplatte gestattet.
Noch bis zum 21. Januar ist Besitzern von Zweitwohnungen die Einreise in den Kreis Mecklenburgische Seenplatte gestattet. Stefan Sauer
Neubrandenburgq.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat seine Festlegungen zum Einreiseverbot für Hunderte Besitzer von Zweitwohnungen und die Kernfamilien präzisiert. Wie der Kreis am Sonntagabend in einer Allgemeinverfügung mitteilte, dürfen Besitzer von Zweitwohnungen nun nur noch bis 21. Januar an die Seenplatte kommen. Dann ist es wegen der hohen Infektionszahlen mit dem Coronavirus vorerst untersagt. Im Kreis war die Wochen-Inzidenz am Sonntag auf 261 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Der Kreis lag als erster im Nordosten über der kritischen 200er Marke.

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Damit verbunden sind von diesem Montag an verschärfter Regeln wie die sogenannte 15-Kilometer-Beschränkung für Einheimische um den Hauptwohnsitz sowie ein Einreiseverbot für Auswärtige für touristische Zwecke und ohne „triftige Gründe.” Mitglieder der Kernfamilien – also Ehegatten, Lebenspartner, Kinder, Eltern, Geschwister, Enkel, Urenkel, Großeltern und Urgroßeltern – dürften dagegen ihre Familienmitglieder an der Seenplatte besuchen.

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Triftige Gründe seien auch die Arbeit oder die medizinische Versorgung. Vom 15-Kilometer-Radius ausgenommen sei auch der Einkauf von „Waren des täglichen Bedarfs.” Zum Monatsende soll über das weitere Vorgehen entschieden werden. Der amtierende Vize-Landrat Kai Seiferth betonte, die Maßnahmen sollten konsequent zur Reduzierung der Kontakte dienen. Die Seenplatte gilt als wichtiges Erholungsgebiet.

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Kommentare (6)

Geht von jetzt auf gleich.
Aber mit strengeren Maßnahmen, die natürlich vollkommen wirksam und sinnvoll sind 🥳🥳, lässt man sich erstmal Zeit.
Da wird diskutiert und geschachert.
Wenn Planlos dann richtig!
Wichtig ist eine nächtliche Ausgangssperre im Nordosten.
Mich haben nachts die tausenden Menschen auf den Straßen eh immer schon angekotzt. Wie planlos muss man sein, um solchen Schwachsinn zu "verordnen".
Erklärt mir einer der "Kommentarleser" mal den Sinn oder kommen dann nur wieder die Standardfloskeln und Beleidigungen?

Was ist zur Zeit überhaupt auf der Welt so los?
Wo ist unser Auslandsreporter Pommesschädel?

Bin bei dir . Ist echt erstaunlich , was sich hier in der Provinz so nach 21 Uhr noch rumtreibt . Gerade im Winter ...😉 na und wenn man sich die Allgemeinverfügung anschaut , darf man ja trotzdem zum Einkaufen und die Kernfamilie besuchen , ab 15,1 km Entfernung . Also , alles top ! 👍🏻😬

Der Sinn erschließt sich bei mir, dass man wahrscheinlich die Jugendlichen abends von der Straße holen will.....

hat sich zuvor mit anderen Menschen getroffen.

Und tausende Menschen werden auch weiterhin zur Arbeit pendeln und unseren Landkreis mit dem Auto durchqueren. Wer soll das alles überwachen und kontrollieren? Die Politik schafft sich immer mehr Hürden, die zudem noch gegen das Grundgesetz verstoßen.

Alles Gummiparagrafen (Regeln), einige dürfen alles wenige nix, das war schon immer so und wird so bleiben. <in der gegenwärtigen Lagen wäre es wirklich besser keine Ausnahmen zuzulassen, denn die weichen zu 300 % alle Schutzmaßnahmen auf. Wichtig ist in der gegenwärtigen Lage durch s.g. Hilfspolitessen des Parkraumservice Strafmandate auf den fast leeren Parkplätzen von Behörden und Einkaufsmärkte wegen nicht vorhandener Parkscheiben aktiv sind und wenn sie fertig sind, mit Mundschutz hinter dem Steuer in ihren Auto mit Düsseldorfer Kennzeichen davondüsen. Wer kassiert denn die mal ab, die haben wirklich eine Ordnungswidrigkeit begangen.