ENKELTRICK

Trickbetrüger prellen Seniorinnen um 34.000 Euro

Mit einem „Enkeltrick” haben Betrüger insgesamt 34.000 Euro in Hohenzieritz bei Neustrelitz und Neubrandenburg erbeutet. Fast hätte eine Seniorin sogar noch mehr Geld zur Verfügung gestellt.
dpa
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Bei einem „Enkeltrick” hätte eine Seniorin aus Neubrandenburg fast sogar noch mehr Geld übergeben.
Bei einem „Enkeltrick” hätte eine Seniorin aus Neubrandenburg fast sogar noch mehr Geld übergeben. Julian Stratenschulte
Neubrandenburg.

Trotz vieler Warnungen der Polizei ist es Trickbetrügern erneut gelungen, zwei Seniorinnen um insgesamt 34.000 Euro zu prellen. Eine 79 Jahre alte Frau aus dem Dorf Hohenzieritz und eine 88 Jahre alte Rentnerin aus Neubrandenburg wurden Opfer sogenannter Enkeltrick-Betrüger, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Bei der 79-Jährigen hatte sich Montagmittag ein angeblicher „Neffe” per Telefon gemeldet und erklärt, er befinde sich in einer Notlage im polnischen Stettin (Szczecin), das etwa 120 Kilometer entfernt liegt. Am Abend habe die Geschädigte dann 25 000 Euro einem „Boten” übergeben. Als dieser vor dem Haus stand, habe der Betrüger die leicht misstrauisch gewordene Rentnerin noch einmal angerufen und versichert, alles sei in Ordnung.

9.000 Euro in Neubrandenburg erbeutet

Auf ähnliche Weise habe eine „Enkelin” ebenfalls am Montag 40.000 Euro von einer 88-Jährigen in Neubrandenburg erbeten. Die Seniorin habe bei einer Bank aber nur 9000 Euro zur Verfügung gehabt. Diese wurden einem unbekannten „Boten” übergeben.

Vor noch größerem Schaden bewahrten die Frau nach Angaben der Polizei schließlich die Bearbeitungszeiten einer zweiten Bank: Als sie am Dienstag noch einmal nach Geld von den Betrügern gefragt wurde, wollte sie weitere 30.000 Euro abheben. Diese Bank habe aber erklärt, dass hätte einen Tag vorher bestellt werden müssen.

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