SICHERHEIT UND ORDNUNG

Neuer Ausschuss in Neubrandenburg für besseres Sicherheitsgefühl

In Neubrandenburg wurde ein neuer Ausschuss für Umwelt, Ordnung und Sicherheit gegründet. Dieser will ergründen, warum das Sicherheitsgefühl vieler Menschen von der durch Polizeistatistiken belegten Sicherheitslage abweicht und Vorarbeit für die Stadtverwaltung leisten.
Susanne Schulz Susanne Schulz
Hans-Jürgen Schwanke hat den Vorsitz des neuen Ausschusses für Umwelt, Ordnung und Sicherheit der Neubrandenburger Stadtvert
Hans-Jürgen Schwanke hat den Vorsitz des neuen Ausschusses für Umwelt, Ordnung und Sicherheit der Neubrandenburger Stadtvertretung übernommen. NK-Archiv/Bernd Wüstneck
Neubrandenburg.

Hohen Erwartungen sieht sich der neu gegründete Ausschuss für Umwelt, Ordnung und Sicherheit der Neubrandenburger Stadtvertretung gegenüber. „Gemeinsam werden wir daran arbeiten“, versprach Hans-Jürgen Schwanke (CDU), der am Montagabend in der ersten Zusammenkunft des aus neun Stadtvertretern und sachkundigen Einwohnern bestehenden Gremiums zum Vorsitzenden gewählt wurde. Stellvertreter sind Jörg Albrecht (SPD) und Amina Kanew (Die Linke).

Die von den Bürgern erwarteten Ergebnisse seien sicher nicht kurzfristig vorzuweisen, sagte Schwanke weiter. Das Sicherheitsniveau in der Stadt müsse sich verbessern.

 

Vorausgegangen war schon in der vorherigen Wahlperiode der Auftrag der Stadtvertretung zur Erstellung eines Sicherheitskonzepts. Um zu erkunden, warum das Sicherheitsgefühl vieler Menschen von der durch Polizeistatistiken belegten Sicherheitslage abweiche, waren an 4000 Neubrandenburger Fragebögen zu ihren Erfahrungen mit Kriminalität und Aufklärung versandt worden.

Neubrandenburg sei die einzige Stadt im Land mit einer solchen regionalen Analyse, erklärte Dirk Füsting, Beauftragter des Oberbürgermeisters für Sicherheit und Ordnung, bei einem kurzen Resümee im neuen Ausschuss. Detailliertere Ergebnisse sollen im September öffentlich vorgestellt werden.

Sicherheit, Ordnung und Umwelt

Jedoch bleibe die Stadt unterdessen nicht untätig, betonte Vize-OB Peter Modemann. „Wir warten nicht bis zum Tag X auf ein Sicherheitskonzept, sondern befassen uns auch jetzt mit der Präsenz von Ordnungskräften und mit Prävention.“

Der Ausschuss wolle „Rahmenbedingungen schaffen, damit die Stadtverwaltung wirksam für Umwelt, Ordnung und Sicherheit sorgen kann“, fasste Schwanke zusammen und erinnerte daran, dass Sorgen um das Sicherheitsgefühl der Einwohner in den Monaten vor Kommunalwahl dazu geführt hatten, ein solches Gremium ins Leben zu rufen. Außer den Themen Ordnung und Sicherheit war dem Ausschuss dabei auch der Bereich Umwelt zugeschlagen worden.

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Kommentare (3)

Wurde vor 2015 über jede Hinterhofschlägerei mit abgebrochenen Bierflaschen im Reitbahnweg, Messerstecherein in Broda, erpresserische Wohnungseinbrüche in der Oststadt berichtet? Nö. Gab's trotzdem täglich. Da hat man sich beim NK den dickeren Fischen z. B. im Glücksspiel gewidmet, statt hüstel, der Türsteherszene - naja sind ja "deutsche" Probleme der Ghettoisieriung. Mit der medialen Fokusverlagerung auf Flüchtlinge wird jedoch jeder Popanz aufgeblasen, der dort über min. 20 Jahre Alltag war. Deshalb gibts effektiv auch keinen Zuwachs von Straftaten. Sind nur andere lol.

Sie sind auch nicht besser als Ihre rechten Hetzerkollegen.

Da sind wir alle aber gespannt. Ich traue diesen Leuten nicht zu auch nur ansatzweise irgendetwas zu bewegen. Geschweige denn irgendwas an der Sicherheitslage zu verbessern. Und wer glaubt aus 4.000 "Fragebögen" auch nur irgendwas repräsentatives heraus gelesen zu haben, der kann sich auch direkt als Lottofee bewerben. Politik auf Blindflug und mit dem dilettantischen Versuch ihr Dasein zu rechtfertigen. Armes NB, Armes D