HOHER SACHSCHADEN

Sieben Autos in Neubrandenburg beschädigt

Böses Erwachen für mehrere Autobesitzer: Sieben Pkw sind in Neubrandenburg mit massiver Gewalt beschädigt worden. Die Polizei fasste einen tatverdächtigen Syrer.
Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Beschädigtes Auto im Reitbahnweg
Nach dem Angriff auf die Autos im Reitbahnweg nahm die Polizei einen 24 Jahre alten Tatverdächtigen in Gewahrsam. Mirko Hertrich
Beschädigte Autos im Reitbahnweg
Der entstandende Sachschaden an den am Reitbahnweg geparkten Autos wird auf 20.000 Euro geschätzt. Mirko Hertrich
Stein liegt neben beschädigtem Auto im Reitbahnweg
Der Täter schlug offenbar mit einem Stein die Scheiben von mehreren Pkw ein. Anwohner alarmierten am Freitagmorgen die Polizei. Mirko Hertrich
Neubrandenburg.

Nach der Beschädigung von sieben Pkw hat die Polizei am Freitag einen Tatverdächtigen in Gewahrsam genommen. Mehrere Zeugen hatten am frühen Morgen gemeldet, dass ein Mann im Reitbahnweg geparkte Fahrzeuge beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten eilten zum Tatort und stellten einen aus Syrien stammenden Tatverdächtigen. Der an den Autos entstandene Sachschaden beträgt hier insgesamt etwa 20.000 Euro. Mitarbeiter des Kriminaldauerdiensts sicherten Spuren an den Fahrzeugen. Die Polizei prüft darüber hinaus, ob die Beschädigung eines weiteren Autos am Donnerstagnachmittag auf das Konto des 24-Jährigen gehen könnte.

Betroffene sind empört

Am Tatort im Reitbahnviertel zeigte sich am Freitagvormittag eine Spur der Verwüstung. Offenbar mit einem Stein waren Front-, Heck und Seitenscheiten der Autos teils komplett eingeschlagen worden. Rund um die Autos lagen Glasscherben. An einer Ecke machten sich Möwen an Unrat zu schaffen, der vermutlich aus einem Mülleimer stammte, den der Tatverdächtige auf ein Auto geworfen haben soll.

Ein betroffener Autobesitzer, der auf den Abschleppdienst wartete, zeigte sich ratlos und empört. Zum Glück habe ein Nachbar die Randale bemerkt und sowohl die Polizei als auch ihn informiert. "Da wird einem schon anders, wenn es nachts um drei Uhr an der Wohnungstüre klingelt." Den Schaden übernimmt die Vollkasko-Versicherung, zeigte sich der Pkw-Halter beruhigt. Beunruhigt ist er allerdings über die Situation im Reitbahnviertel: "Hier passiert dauernd etwas."

Verdächtiger ist polizeibekannt

Anwohner, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad vorbeikamen, und den Schaden bemerkten, reagierten wütend oder verunsichert. "Wo sind wir nur hingekommen", merkte ein älterer Herr kopfschüttelnd an. Zwei Frauen, die mit dem Hund Gassi gingen, fragten ungläubig: "Was ist denn hier passiert?" Auf die Antwort erwidert eine von ihnen mit einer Prise Galgenhumor: "Hätte ich bloß reich geheiratet und könnte weg von hier."

Nach Aussagen von Anwohnern stand die Polizei schon mehrfach bei dem Tatverdächtigen vor der Türe. Eine Polizeisprecherin bestätigte dem Nordkurier auf Anfrage, dass der junge Mann polizeibekannt ist, unter anderem wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Ob Alkohol oder Drogen im Spiel waren, ist Gegenstand der Ermittlungen. Der 24-Jährige wurde am Freitagvormittag noch vernommen. Im Anschluss sollte entschieden werden, wie weiter mit ihm verfahren wird.

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Kommentare (3)

mal sehen was unsere viel erwähnte Fachkraft dadurch lernt...

Tja, dass ist das Land in dem wir gut und gerne leben. Es trifft ja nur den "Rest der Bevölkerung." Also was soll`s....
Das ist also die versprochene Kulturbereicherung, der eingewanderten Fachkräfte. Wie viele Identitäten dieser wohl haben
mag?!

Den Schaden übernimmt die Vollkasko-Versicherung, … Das böse Erwachen folgt dann mit der nächsten Beitragsrechnung, weil man dadurch eine höhere Vollkasko SF-Klasse bekommt. Die Opfer ohne Vollkasko bleiben auf ihren Schäden sitzen. Dieses zu erwähnen hatte Herr Mirko Hertrich leider vergessen.
Der Verursacher ist bekannt und sollte (von unserer Justiz erwarte ich in Sachen Strafrecht sowieso nichts mehr) zumindest zivilrechtlich zu vollumfänglichen Schadensersatz verurteilt werden. Bei der Wiedergutmachung der Schäden können dem Täter ja die zahlreichen NGOs (Flüchtlingsrat usw.) tatkräftig unterstützen.