PLANUNGSWETTBEWERB BEENDET

Sieger-Konzept für Gagarin-Ring gekürt

Was wird aus dem Platz, an dem der Elfgeschosser in der Oststadt stand? Ideen von Architekten kann man sich jetzt ansehen.
Anke Brauns Anke Brauns
Neuwoges-Geschäftsführer Frank Benischke (links) und Architekt Bernd Tibes von der Bewerbergemeinschaft, die den Wettbewerb gewann, sehen sich die Konzepte in der Ausstellung an.
Neuwoges-Geschäftsführer Frank Benischke (links) und Architekt Bernd Tibes von der Bewerbergemeinschaft, die den Wettbewerb gewann, sehen sich die Konzepte in der Ausstellung an. Neuwoges
Der Elfgeschosser am Gagarin-Ring 10 bis 16 verschwand zwischen Oktober 2015 und Juni 2016 Stück für Stück.
Der Elfgeschosser am Gagarin-Ring 10 bis 16 verschwand zwischen Oktober 2015 und Juni 2016 Stück für Stück. Neuwoges
Neubrandenburg.

Diesen Mega-Abriss haben wohl noch viele Menschen vor Augen, als der Elfgeschosser am Gagarin-Ring 10 bis 16 zwischen Oktober 2015 und Juni 2016 Stück für Stück verschwand. Seitdem wird überlegt, was aus der Fläche werden soll, die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft (Neuwoges) befragte dazu auch Mieter und Bewohner der Oststadt. Entstehen soll ab 2021 als Kern des Quartiers ein Gebäudekomplex für mehrere Generationen mit Kindertagesstätte, barrierefreien Wohnungen, Angeboten für Pflegebedürftige und diversen Dienstleistungen wie Nachbarschaftscafé, Bäcker und Friseur (der Nordkurier berichtete).

Wie das Ganze aussehen kann, dazu hatte die Neuwoges einen europaweiten Wettbewerb für Architekten mit einem Preisgeld von insgesamt 108 000 Euro ausgeschrieben. Jetzt stehen die Gewinner fest. Von ursprünglich 27 Bewerbern, auch aus Österreich und Spanien, waren zehn Architekturbüros für den Wettbewerb ausgewählt worden. Das 16-köpfige Preisgericht entschied sich für das Konzept der „Bewerbergemeinschaft DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH (Berlin) und Gina Barcelona Architects“. Dabei wurden viele Aspekte berücksichtigt von der architektonischen Qualität über die städtebauliche Einbindung, das ökologische und energetische Konzept bis hin zu Wirtschaftlichkeit, technischer Ausrüstung und Innenraumqualität.

Wer wissen möchte, welche Gedanken sich die Architekturbüros gemacht haben, der kann sich die Ausstellung zum Planungswettbewerb ansehen. Sie ist noch bis zum 26. September (außer sonntags) von 10 bis 18 Uhr im Seminarraum des HKB im ersten Obergeschoss (Eingang von der Stargarder Straße) zu sehen.

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