DDR-MOPED

Simson-Fahrer flüchtet mit Tempo 90 durch Wohngebiet in Burg Stargard

Obwohl sein Kennzeichen abgeklebt war, überholte ein Mopedfahrer die Polizei. Die sah das überklebte Kennzeichen – und setzte zur Verfolgung an. Doch das Moped schoss davon.
Der Mopedfahrer, auf diesem Symbolbild ist ein Simson S 51-Moped zu sehen, floh mit 90 km/h.
Der Mopedfahrer, auf diesem Symbolbild ist ein Simson S 51-Moped zu sehen, floh mit 90 km/h. Hendrik Schmidt
Burg Stargard.

Mit mehr 90 Stundenkilometern hat ein 19 Jahre alter Mopedfahrer in Burg Stargard vergeblich versucht, vor der Polizei zu fliehen. Bereits am Freitag vergangener Woche hätten Polizeibeamte des Friedländer Polizeireviers bei einer Streifenfahrt bemerkt, dass ein Teil des Versicherungskennzeichens abgeklebt war, als die Simson ihren Streifenwagen überholte, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Mit 90 km/h durchs Wohngebiet

Die Beamten entschlossen sich, das Fahrzeug zu kontrollieren. Der 19-jährige deutsche Fahrer des Kleinkraftrades ignorierte aber jegliche Anhaltesignale und legte laut Polizei eine grob verkehrswidrigen Fahrweise zutage. Er missachtete Vorfahrtzeichen in einem Wohngebiet und beschleunigte auf bis zu 90 Kilometer pro Stunde.

Wie eine Polizeisprecherin sagte, bog der Tatverdächtige dann mit seinem Moped Marke Simson in einen Waldweg ein. Aufgrund der Bodenverhältnisse musste der Fliehende seine Geschwindigkeit verringern. Dadurch sei es einem Polizeibeamten den Angaben zufolge gelungen, den jungen Mann fußläufig zu verfolgen und zu stoppen. Verletzt wurde bei der Verfolgungsjagd niemand.

Der flüchtige Mopedfahrer muss sich nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, der Urkundenfälschung wegen des mutmaßlich frisierten Fahrzeuges und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

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