Gewalttat

So geht es dem Baby nach dem brutalen Polizisten-Angriff

Bislang gibt es noch keine sicheren Erkenntnisse, warum ein 56-jähriger Polizist in Neubrandenburg zwei Frauen misshandelt und eine von beiden angezündet hat.
Der Tatverdächtige war noch am Dienstag zur U-Haft in die JVA Neustrelitz gekommen.
Der Tatverdächtige war noch am Dienstag zur U-Haft in die JVA Neustrelitz gekommen. Stefan Sauer
Neubrandenburg

Das Baby, das sich am Montag in der Neubrandenburger Wohnung befand, die ein 56-jähriger Polizist in Brand setzte, ist einem guten Allgemeinzustand und es sei stabil, wie das Neubrandenburger Klinikum am Mittwoch auf Nordkurier-Anfrage sagte. Das elf Monate alte Mädchen war mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung am Montag ins Krankenhaus gekommen.

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Beide Frauen haben bereits Angaben zur Tat gemacht

Am Montagnachmittag soll der tatverdächtige Polizist aus dem Landkreis Rostock eine 69-Jährige und ihre 33 Jahre alte Tochter in der Neubrandenburger Oststadt aufgesucht, geschlagen und die Jüngere angezündet haben. Diese musste mit schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik nach Berlin. Die 69-Jährige und auch deren elf Monate altes Enkelkind kamen ins Klinikum nach Neubrandenburg.

Während der Polizist aus dem Landkreis Rostock bereits wegen des dringenden Verdachts des Mordversuches in Untersuchungshaft sitzt, sind die weiteren Ermittlungen erst noch in der Anfangsphase. „Es muss trotz vieler Erkenntnisse natürlich noch Einiges aufgearbeitet werden”, sagte Staatsanwalt Tim Wischmann auf Anfrage. Es gelte wie üblich, wenn sich ein Verdächtiger bereits in U-Haft befindet, jedoch ein Beschleunigungsgebot für die Strafverfolger. Etwa bei den Vernehmungen von Zeugen. Auch die beiden Opfer selbst müssten wohl noch gehört werden. „Sie hatten bereits beide erste Angaben gemacht, die 33-Jährige allerdings nur kurz”, sagte Wischmann.

Gute Gründe für Einsatz der Spezialkräfte

Die Frauen befinden sich ebenfalls nach wie vor in den Kliniken in Berlin und Neubrandenburg. Mit weiteren Ausführungen hielt sich eine Sprecherin aus Datenschutzgründen noch zurück.

Die Ermittler setzen derweil ihre Suche nach einem Motiv des Tatverdächtigen fort. Es gebe bereits Anhaltspunkte, betonte Wischmann ohne weitere Erläuterungen. In der Nacht zum Dienstag hatte ein Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamtes den Polizisten in seinem Wohnort im Landkreis Rostock festgenommen, Widerstand hatte es nicht gegeben.

Für den Einsatz der Spezialkräfte habe man sich aus mehreren Gründen entschieden, erläuterte Wischmann. Zum einen wegen des „drastischen Tatverdachts”, zum anderen, weil der 56-Jährige als Polizist ein geschulter Waffenträger ist.

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Kommentare (1)

was ist mit euch eigentlich nicht richtig ( BILDZEITUNG ) .....
die überschrift ???
nun stellt euch mal vor der bulle wäre ein laborant

So geht es dem Baby nach dem brutalen Laboranten Angriff 👀