Besonders auf dem Stadtring kam es zu Wartezeiten für Fußgänger, die zum Weberglockenmarkt wollten.
Besonders auf dem Stadtring kam es zu Wartezeiten für Fußgänger, die zum Weberglockenmarkt wollten. Felix Gadewolz
Besonders auf dem Stadtring kam es zu Wartezeiten für Fußgänger, die zum Weberglockenmarkt wollten.
Besonders auf dem Stadtring kam es zu Wartezeiten für Fußgänger, die zum Weberglockenmarkt wollten. Felix Gadewolz
Auch einige Traktoren fuhren bei der Protestfahrt mit.
Auch einige Traktoren fuhren bei der Protestfahrt mit. Felix Gadewolz
Nahmen im Oktober noch rund 350 Fahrzeuge an der Demo teil, waren es dieses Mal nur rund 160.
Nahmen im Oktober noch rund 350 Fahrzeuge an der Demo teil, waren es dieses Mal nur rund 160. ZVG
Jörg Kracht, Mitglied der AfD-Fraktion in der Stadtvertretung, nahm wieder als Ordner an der Demo teil.
Jörg Kracht, Mitglied der AfD-Fraktion in der Stadtvertretung, nahm wieder als Ordner an der Demo teil. Pablo Himmelspach
Mitorganisator Wille Lehmann sprach sich für ein Ende der Sanktionen gegen Russland aus.
Mitorganisator Wille Lehmann sprach sich für ein Ende der Sanktionen gegen Russland aus. Pablo Himmelspach
Entgegen der Ankündigung Nationalflaggen seien unerwünscht, hatte ein Demonstrant dennoch eine Russlandfahne an sein
Entgegen der Ankündigung Nationalflaggen seien unerwünscht, hatte ein Demonstrant dennoch eine Russlandfahne an seinem Anhänger angebracht. Pablo Himmelspach
Unternehmeraufstand

▶ So lief der Autokorso in Neubrandenburg ab

Keine größeren Staus, keine Zwischenfälle laut Polizei. Das lag auch an geringen Teilnehmerzahl bei der Protestfahrt durch Neubrandenburg am Donnerstag.
Neubrandenburg

Mit deutlich weniger Fahrzeugen als beim vergangenen Korso ist der Protestzug durch Neubrandenburg am Donnerstagabend zu Ende gegangen. Die Polizei sprach von einem reibungslosen und friedlichen Ablauf. Größere Staus, wie bei der letzten Demo, blieben dieses Mal aus.

Lediglich Fußgänger und Radfahrer, die auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt in der Innenstadt waren, mussten längere Wartezeiten in Kauf nehmen, als der Korso über den Ring rollte.

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Polizei: Insgesamt 140 Fahrzeuge

Im Vorfeld rechneten die Demo-Organisatoren der Initiative „Unternehmeraufstand MV” mit rund 400 Autos. Tatsächlich rollten jedoch um 15.45 Uhr weit weniger vom Parkplatz an der Stadthalle los. Die Polizei sprach von insgesamt 160 Fahrzeugen, davon 14 Lkws und Traktoren.

Bei dem vergangenen Autokorso im Oktober waren mehr als dreimal so viele Fahrzeuge dabei. Damals zeigten viele Demonstranten ihre Solidarität mit Russland durch das Zeigen der russischen Farben und Flaggen. Dieses Mal sollten National-Fahnen eigentlich generell unerwünscht sein, erklärte eine der Organisatoren im Vorfeld. Eine einzelne russische Fahne war am Donnerstag zu sehen.

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Die Demo führte vom Parkplatz an der Stadthalle über die Neustrelitzer Straße in die Südstadt, anschließend über den Ring in die Oststadt und wieder zurück.

Auf der Straße wegen Angst um Existenz

Julia Schulz vom Kostümverleih Friedland trieben vor allem Existenzängste auf die Straße: „Ich bin in Sorge um mein Unternehmen. Ich wünsche mir dass Normalität einkehrt und alles bezahlbar ist.“

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Bis in die frühen Abendstunden zog sich der Autokorso. Sie forderten außerdem eine bezahlbare Energiepolitik, sofortige Neuwahlen, die Öffnung von Nord Stream 2 sowie keine weiteren Waffenlieferungen aus Deutschland. Im Zentrum der Kritik stand auch Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos).

Mehrmals wurde dazu aufgerufen, auch an den montäglichen Demonstrationen teilzunehmen – und das obwohl die Organisatoren sonst auf eine strikte Trennung zwischen den zwei Demonstrationen beharrten.

Weitere Demos in MV haben weniger Teilnehmer

Auch in anderen Städten wie Bergen auf Rügen, Parchim, Barth, Güstrow und Schwerin gab es ähnliche Aktionen. In Greifswald zählte die Polizei 80 Fahrzeuge, darunter 11 Lastwagen. In Rostock sagten die Veranstalter einen geplanten Autokorso mangels Beteiligung kurzfristig ab. Aufgerufen hatte die Initiative „Unternehmeraufstand“ zu Autokorsos in insgesamt 18 Städten in Ostdeutschland und Bremerhaven.

Änderung – 19:48 Uhr: Die Polizei hat die Zahl der gezählten Fahrzeuge auf 160 noch oben korrigiert. – Die Redaktion

 

 

 

 

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Kommentare (1)

Jammern und sinnlos Sprit vergeuden.