WAHLHELFERIN

So nah erlebte ich die Bundestagswahl als Wahlhelferin

Die Spannung vor den Ergebnissen der Bundestagswahl war groß. Noch größer war sie bei mir als Erstwählerin sowie Nordkurier-Volontärin, denn ich zählte als Wahlhelferin die Briefwahl aus.
Das Auszählen der Briefwahl erfolgte unter ständiger gegenseitiger Kontrolle und mehrmaligem Nachzählen. Nordku
Das Auszählen der Briefwahl erfolgte unter ständiger gegenseitiger Kontrolle und mehrmaligem Nachzählen. Nordkurier-Volontärin Lisa Gutzat war dabei. Tim Prahle/Thomas Türülümow
Neubrandenburg ·

Ein Raum voller aufgeregter Wahlhelfer-Debütanten empfing mich am Wahlsonntag in der Fritz-Reuter-Schule in Neubrandenburg. Bis auf unseren Wahlvorsteher, der verantwortlich für unsere Gruppe war, sind meine Wahlhelfer-Kollegen und ich das erste Mal bei einer Briefwahlauszählung dabei. Mit meinen 20 Jahren war ich nicht nur das erste Mal Wahlhelferin, sondern auch Erstwählerin, weshalb der Wahltag sehr aufregend für mich war.

Der Grund für mein Engagement bei der Bundestagswahl 2021 war meine Neugier. Die Neugier nach den Stimmen der Wählerschaft und nach dem Ablaufverfahren des Auszählens brachten mich dazu, als Wahlhelferin zu unterstützen. Mein persönliches Interesse an Politik entwickelte sich während meines Abiturs, und mir war es wichtig, eine Bundestagswahl so nah wie möglich mitzuerleben. Während in der Redaktion „die Hütte brannte“, befand ich mich am Wahlsonntag in der Position als Schriftführerin bei der Auszählung der Briefwahl. Ich habe eine gewisse Verantwortung getragen, indem ich Anzahl der Wahlbriefe und Stimmen dokumentieren musste. Das war mir auch bewusst und ich bemühte mich, bis zum „bitteren“ Ende konzentriert zu bleiben.

Mithilfe des Wahlvorstands ist es gelungen, vor Mitternacht alle Stimmen der Briefwahl des uns zugeteilten Wahlbezirks auszuzählen. Als wir uns am Wahltag um 14 Uhr trafen, bereiteten wir schon alles vor und besprachen wichtige Dinge, auf die während des Auszählens geachtet werden musste. Dazu gehörten unter anderem das Aussortieren von ungültigen Stimmen, gefälschten Wahlscheinen und vergessene Unterschriften sowie die Stapelbildung nach den jeweiligen Parteien auf den Stimmzetteln.

Jede Rechnung doppelt und dreifach geprüft

Kleine Zählfehler hielten uns manchmal auf, aber am Ende ging alles schneller als erwartet. Nur das Zusammenrechnen und das Prüfen der Plausibilität der Stimmenanzahl war kompliziert, vor allem, weil es am Ende schon spät war und wir trotzdem konzentriert bleiben mussten. Es durften keine Rechenfehler bei der Stimmzählung auftreten, weshalb wir jede Rechnung doppelt und dreifach geprüft haben. Unsere Köpfe haben auf jeden Fall „geraucht“, als wir mit der Auszählung fertig waren und jeder Beteiligte das verdiente „Erfrischungsgeld“ erhielt.

Insgesamt war es eine spannende Erfahrung und auch eine Ehre für mich, aktiv an der Bundestagswahl teilzuhaben. Immerhin lag eine große Verantwortung in meinen Händen, denn ich dokumentierte einen Teil des Ergebnisses unserer neuen Regierung in der Bundesrepublik Deutschland und wurde dafür mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Gleichaltrigen oder Leuten meiner Generation kann ich definitiv empfehlen, sich als Wahlhelfer aufstellen zu lassen. Am Ende zählte für mich die Erfahrung, die ich gemacht habe. Nicht-Eingeweihte können sich nicht vorstellen, wie viel Arbeit hinter solch einer Auszählung steckt – ich kann es jetzt nachvollziehen.

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Kommentare (4)

ich empfehle Ihnen dringend, den Text noch einmal zu lesen und wenigstens die gröbsten Grammatikfehler zu korrigieren. Bitte. Schon die Bildunterschrift und der erste Satz sind falsch. [Anm. d. Red.: Wurden korrigiert. Vielen Dank für die Hinweise.]
Lieber Nordkurier, lest ihr eigentlich selbst, was ihr veröffentlicht?
Es ist zum Fremdschämen.

sind immer auch Schläge. Besonders wenn sie ungebeten sind und eine Anfängerin betreffen.

Rat und Kritik , den/die die verantwortlichen Kollegen der jungen Dame ihr nicht geben können. Offensichtlich!

Wenn es ihr keiner sagt oder wie beim NK, keiner sagen kann, kommt es eben direkt vom Leser.

Der ganze Artikel liest sich für mich, wie der Aufsatz eines Sechstklässlers von vor zwanzig Jahren.
Sorry, die Diktion und Grammatik sind wirklich ausbaufähig.

Auch sie wird ihren Weg machen.
Kommt Zeit kommt Profession und Schreibstil. (Vielleicht)

Jemanden derart ins offene Messer laufen zu lassen, deutet nicht auf eine Unfähigkeit der Volontärin hin, sondern eher auf die des Ausbildungsverantwortlichen.

Rat und Kritik , den/die die verantwortlichen Kollegen der jungen Dame ihr nicht geben können. Offensichtlich!

Wenn es ihr keiner sagt oder wie beim NK, keiner sagen kann, kommt es eben direkt vom Leser.

Der ganze Artikel liest sich für mich, wie der Aufsatz eines Sechstklässlers von vor zwanzig Jahren.
Sorry, die Diktion und Grammatik sind wirklich ausbaufähig.

Auch sie wird ihren Weg machen.
Kommt Zeit kommt Profession und Schreibstil. (Vielleicht)

Jemanden derart ins offene Messer laufen zu lassen, deutet nicht auf eine Unfähigkeit der Volontärin hin, sondern eher auf die des Ausbildungsverantwortlichen.