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Soldaten überschlagen sich mit Fahrzeug

Männer von der Bundeswehr haben in Fünfeichen offenbar ihre Fahrkünste zu hoch eingeschätzt und bauten einen Unfall. Zuerst sollte das ganze offenbar intern geklärt werden.

Auf den Gelände der Kaserne in Fünfeichen überschlug sich ein Fahrzeug nach offensichtlich zu rasanter Fahrt.
Auf den Gelände der Kaserne in Fünfeichen überschlug sich ein Fahrzeug nach offensichtlich zu rasanter Fahrt.

Passanten haben am Montagabend auf dem Gelände der Bundeswehr in Fünfeichen einen Unfall beobachtet. Ein Fahrzeug vom Typ "Wolf" soll dabei ins Schleudern geraten sein und sich überschlagen haben. Dabei wurde mindestens eine Person kurzzeitig eingeklemmt und verletzt. Bei Eintreffen der zivilen Rettungskräfte aus Neubrandenburg sollen sich die wachhabenden Soldaten zunächst geweigert haben, diese auf das Gelände der Bundeswehr zu lassen.

Das allerdings wird von der Bundeswehr bestritten. Wie der Presseoffizier bei der Panzergrenadierbrigade 41, Major Joachim Samse, auf Nordkurier-Nachfrage sagte, könne die Behauptung, dass zivilen Rettungskräften der Zutritt zum Liegenschaftsgelände verwehrt wurde, nicht bestätigt werden. "Als diese am Kasernentor eintrafen, wurde umgehend Offizier vom Wachdienst verständigt, welcher unverzüglich das Tor öffnete und die Rettungskräfte in den Bereich ließ". so der Major.

Zeuge spricht von mehreren Personen

Was die Bundeswehr dagegen bestätigt: Am Abend des 20. Juni hat es einen Unfall auf dem Kasernengelände gegeben. Dabei wurde ein Fahrzeug des Typs „Wolf“ beschädigt. Außerdem hat es einen leicht verletzten Soldaten gegeben. Der Mann sei aber immer noch dienstfähig.

Im Unfall-Fahrzeug saßen nach Zeugenaussagen mehrere Personen in ziviler Bekleidung, die mit dem Fahrzeug wohl im wahrsten Sinne des Wortes „wilde Sau“ gespielt haben. Die Polizei in Neubrandenburg bestätigte auf Nachfrage den Zwischenfall. Weil es sich bei dem Kasernengelände aber nicht um einen "öffentlichen Verkehrsraum" handelt, zogen sich die Ordnungshüter wieder zurück und überließen alles weitere den Feldjägern.

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